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HC Leipzig
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Mit einem Sieg beim THC wäre der HCL am Samstag Meister

Rentschs Matchplan: "Gewinnen" Mit einem Sieg beim THC wäre der HCL am Samstag Meister

Ein paar Tage noch, dann sind die HCL-Handballerinnen entweder im siebten Himmel (Meister!) oder in der Thüringer Hölle. Kay-Sven Hähner schwört, dass für die eventuelle Meisterfeier nichts, „aber auch gar nichts“ vorbereitet sei.

Karolina Kudlacz-Gloc gehört zu den fünf nominierten Spielerinnen bei der Wahl zur „Welthandballerin des Jahres 2015“. Grundlage war die überragende Weltmeisterschaft der Polin. Ebenfalls nominiert: Cristina Neagu (Rumänien), Cornelia Groot (Niederlande), Heidi Löke und Nora Mörk (Norwegen). Entscheidung fällt Anfang Juni.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. „Ich bin da abergläubisch. Wir hatten vor Jahren mal Pokalsieger-Shirts drucken lassen, die musste ich einstampfen lassen. Seitdem wird nichts mehr vorbereitet. Seitdem plane ich so etwas nicht mehr. Was meine Mitarbeiter machen, weiß ich aber nicht“, sagt der HCL-Manager.
 
Man kann davon ausgehen, dass die Mitarbeiter sich für den Fall der Fälle schon etwas ausgedacht haben. Denn um dieses Endspiel beim THC kreisen beim HCL in diesen Tagen alle Gedanken und Sinne. Einen Sieg am Sonnabend beim amtierenden Meister (Anwurfzeit auf 15.10 Uhr verlegt/zweite Halbzeit live im MDR) braucht es noch, dann wäre eine sechsjährige Leidenszeit zu Ende. Hähner glaubt daran. „Wir fahren hin, um zu gewinnen.“ Hähner sagt aber auch: „Favorit sind wir nicht.“

Für Trainer Norman Rentsch ist die Sache schwierig. Er verbreitet Optimismus, weiß aber auch um die Zweifel. Noch nie hat er gegen den THC gewonnen, der HCL seit 2012 nicht. Was spricht dafür, dass es diesmal anders wird? „Es ist jetzt eine andere Konstellation als in den letzten Spielen. Der THC hat 2016 schon dreimal verloren, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Das ist ein großer Pluspunkt. In diesem einen Spiel am Sonnabend kann man alles gewinnen. Wir sind bereit.“

"Können auf konstant hohem Niveau spielen"

Die bittere Heimniederlage Ende Januar (30:34) ist jedoch auch noch in Erinnerung. Rentsch sagt, das Team habe daraus gelernt. „Im Hinspiel waren wir 20 Minuten gut. Wir haben uns Gedanken gemacht, warum wir dann aufgehört haben. Die taktische Variante mit einer siebten Feldspielerin wird uns auch nicht mehr überraschen. Da haben wir in den letzten Spielen viel probiert. Und wir haben gezeigt, dass wir 60 Minuten konstant auf hohem Niveau spielen können.“

Das wird nötig sein, um gewiss ebenfalls hochmotivierte Gastgeberinnen zu besiegen. Was unterscheidet beide Teams? „Ich sehe den THC und uns auf einem Level. Beide sind in ihrer Struktur besondere Mannschaften. Wir haben fast nur deutsche Spielerinnen, der THC eine starke internationale Truppe“, sagt Rentsch. Wie sieht sein Matchplan für das Spiel der Spiele aus? „Gewinnen.“

Geht der Matchplan auf, muss/wird ja in Sachen Party doch irgendwas passieren. „Wenn, dann findet spontan etwas statt“, sagt Hähner vorsichtig. Über einen gemeinsamen Auftritt mit den RB-Fußballern am Montag auf dem Rathaus-Balkon habe er sich noch keine Gedanken gemacht. „Wir haben keinen Kontakt aufgenommen.“ Kann ja noch werden.

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