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Neue Kapitänin und eine Liebe wie zu Schalke 04: Saisonauftakt beim HC Leipzig

Neue Kapitänin und eine Liebe wie zu Schalke 04: Saisonauftakt beim HC Leipzig

Leipzig. Viele neue Gesichter beim HC Leipzig am Dienstagabend in der Meyerschen Villa in der Käthe-Kollwitz-Straße: Neben einigen Spielerinnen präsentierte der Verein bei seiner Saisoneröffnung auch die am Montag neu gewählte Führungsspitze den Sponsoren und Medien.

HCL-Präsident Andreas Erzkamp, gebürtiger Gelsenkirchener mit blau-weißem Blut in den Adern, gab zu, inzwischen in den HCL verliebt zu sein. Und das nicht irgendwie, sondern „analog zu Schalke“, sagte der Chef der LVZ Post.

 

Erstmals präsentierte Karolina Kudlacz die Mannschaft für die neue Saison. Sie übernimmt die Kapitänsbinde von Katja Schülke. Die Nationaltorhüterin ist schwanger und pausiert in dieser Spielzeit. Kudlacz war sichtlich stolz auf ihr neues Amt und will es „zu 150 Prozent und mit ganzem Herzen ausfüllen.“

Fünf neue Gesichter im Team stellte die polnische Nationalspielerin vor. Rückkehrerin Susann Müller musste sie in der Runde nicht groß vorstellen. „Sie ist damals als Deutscher Meister weggegangen und kommt hoffentlich zurück, um wieder Deutsche Meisterin zu werden“, sagte Kudlacz. Von ihrer polnischen Nationalmannschafts-Kollegin Karolina Szwed-Oerneborg verriet Kudlacz in Leipzig bisher unbekannte Talente: „Sie ist ganz hervorragend im Eiskunstlaufen und Ballett“, so die Kapitänin. Torhüterin Melanie Herrmann (bisher Frankfurter HC) und Michelle Urbicht (Nachwuchs) hätten sich gut ins Team eingefügt. Die 19-jährige Isa-Sophie Rösicke (Nachwuchs) verfüge über eine Fähigkeit, die die Torhüter verrückt machten. Sie könne mit der linken und mit der rechten Hand gleich hart werfen.

 

Trainer Thomas Oerneborg hielt seine Ansprache mit Hilfe eines kleines Spickzettels in deutscher Sprache. „Wir müssen in dieser Saison von Anfang an klar im Kopf sein“, sagte er und spielte auf den neuen Modus ohne Play-Offs an. In Bensheim, am Sonntag erster Gegner des HCL in der Bundesliga, gewinne die Mannschaft die Meisterschaft nicht, verliere sie aber leicht. Oerneborg nannte in großer Runde ein klares Ziel: den Pokalsieg. Später sagte er aber auch: „Mit diesem Team ist alles möglich. Wenn wir unsere beste Leistung zeigen, schlagen wir jede Mannschaft.“

 

Das große Fernduell mit dem Thüringer HC um den Titel ist einmal mehr eröffnet. Am 30.Oktober stehen sich beide Mannschaft in der Arena in Leipzig gegenüber.

Matthias Roth

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