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Neue Namen zur neuen Saison - Trainingsauftakt beim HC Leipzig

Bundesliga-Handballerinnen Neue Namen zur neuen Saison - Trainingsauftakt beim HC Leipzig

Beim ersten Training nach der Sommerpause klatschen die HCL-Handballerinnen jeden Fan ab – inzwischen Standard. Dass gestern rund 300 Fans so begrüßt werden wollten – keine Überraschung. Auch nicht, dass die Kapitäne ihr Team launig vorstellten. Alles wie gehabt beim HCL? Mitnichten. Denn der Verein denkt groß.

Der HCL in voller Aufstellung: 18 Spielerinnen sind im Aufgebot der Leipziger Bundesligahandballerinnen vertreten.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Beim ersten Training nach der Sommerpause klatschen die HCL-Handballerinnen jeden Fan ab – inzwischen Standard. Dass gestern rund 300 Fans so begrüßt werden wollten – keine Überraschung. Auch nicht, dass die Kapitäne ihr Team launig vorstellten. Alles wie gehabt beim HCL? Mitnichten.

Natürlich, die neuen Namen. Neben vier neuen Spielerinnen (Shenia Minevskaja, Franziska Mietzner, Franziska Peter und Nele Kurzke) betraf das auch die Trikots mit den Schriftzügen Kramarczyk, vor der Hochzeit hieß die Katja Schülke, und Kudlacz-Gloc. Die ebenfalls frisch verheiratete Polin wurde von den Mitspielerinnen mit Beifall begrüßt, informierte gleich mal über die korrekte Aussprache: Gloc wird wie Glotz gesprochen, sagte Karolina Kudlacz-Gloc. Womit eine wichtige Frage geklärt war.

Auftakttraining beim HC Leipzig. (Bilder: Wolfgang Zeyen)

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Neu ist noch mehr. Zum mittlerweile zehnköpfigen Betreuerteam gehören nun auch Markus Keller als Lauftrainer und Martin Franz als Athletik- und Krafttrainer. Letzterer ist der Partner von Shenia Minevskaja und auch Athletiktrainer der U17-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball Bundes. Eine DFB-HCL-Connection ist auch neu.

Dass schon am Vormittag mehrere TV-Teams Bilder von den HCL-Mädels drehten, gab es auch noch nie. Im Einsatz war die Leipziger Produktionsfirma 3Sixty:TV, die den HCL über die ganze Saison begleiten wird. Parallel filmte Sport Worx mit Ulf Kahmke, als ehemaliger MDR-Mann in Leipzig gut bekannt. Kahmkes Firma dreht den offiziellen Image-Film des HCL. Und dann geisterte noch HCL-Mitarbeiter Tobias Brade mit einer kleinen Handkamera ums Team. Denn seit gestern ist HCL-TV online. Die Mannschaft will die eigenen Fans mit Neuigkeiten und Hintergründen selbst versorgen. Erdacht hat das Projekt Saskia Lang.

Die erste Vorbereitungswoche ist mit Filmaufnahmen, Foto-Shooting, diversen Tests am IAT, medizinischen Untersuchungen und Interviewtraining terminlich vollgestopft. Überall wird Professionalität abverlangt. Gestern, lange vor dem Fan-Abklatschen, musste die Mannschaft 70, 80 Mal für den Image-Film in der abgedunkelten Arena 20 Meter auf einen Scheinwerfer zulaufen, laut Kahmkes Regieanweisung „mit coolem, fokussiertem Blick“. In den Pausen war der Spaß ob der mehr oder weniger angestrengten Coolness groß. Norman Rentsch meinte grinsend: „Alle lachen, hoffentlich ist das in drei Wochen auch noch so.“ Denn nächste Woche geht es ins Trainingslager nach Bad Saarow. Dort könnte es angesichts des angekündigten harten Programms nicht immer so lustig zugehen.

Dass die HCL-Geschäftsstelle in der Arena komplett neu gestaltet und um drei Räume erweitert wurde, geriet angesichts der vielen News zur Nebensache. Der Relaunch in so vielen Bereichen (demnächst auch die Homepage) hat den Anschein, als wolle man nach der verkorksten letzten Saison eine neue Zeitrechnung einläuten. Der Verein denkt jedenfalls groß.

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