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Örneborg träumt vom Pokal-Finale in Leipzig – am Mittwoch geht’s gegen die Berliner Füchse

Örneborg träumt vom Pokal-Finale in Leipzig – am Mittwoch geht’s gegen die Berliner Füchse

HCL-Trainer Thomas Örneborg ist ein bodenständiger Mann. Er denkt wie die meisten Sportler gern von Spiel zu Spiel und möchte vor der DHB-Pokal-Partie am Mittwoch bei den Füchsen Berlin auch nicht über den Champions-League-Start am Wochenende in Metz reden.

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Thomas Örneborg möchte mit dem HC Leipzig im DHB-Pokal hoch hinaus.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Dem Dänen rutschte am Dienstag mit Blick auf den Pokal aber doch heraus: „Ich träume vom Final-Turnier in Leipzig.“

Um sich den Wunsch vom DHB-Pokal-Finale im April 2014 in der heimischen Arena zu erfüllen, müssen die Bundesliga-Handballerinnen des HC Leipzig am Mittwochabend im ersten Schritt den Zweitligisten Füchse Berlin bezwingen. Eigentlich eine Pflichtaufgabe, zumal es dieses Pokal-Duell schon im vergangenen Jahr gab und Leipzig 40:26 gewann.

Berliner Füchse kein normaler Zweitligist

Seitdem hat sich in Berlin aber einiges getan. HCL-Torhüterin Melanie Herrmann warnt: „Das ist kein typischer Zweitligist mehr“. Die vom insolventen Frankfurter HC nach Leipzig gewechselte 24-Jährige trifft bei den „Spreefüxxen“ mit Nationalspielerin Christine Beier und Annika Nega Toregleich zwei ehemalige Teamkolleginnen vom FHC wieder. Berlins Trainer Dietmar Rösicke gibt sich selbstbewusst: „Wir können nur gewinnen und wollen es Leipzig natürlich so schwer wie möglich machen. Es ist für uns aber hart, schon früh im Pokalwettbewerb auf ein Topteam zu treffen.“   

Sein Kollege Örneborg traut den Berlinerinnen einiges zu: „Gut möglich, dass die Mannschaft nächstes Jahr mit uns in einer Liga spielt und den Aufstieg ins Oberhaus schafft.“ Für das Duell in der Hauptstadt hat der HCL-Coach nur ein Ziel: „Wir müssen konzentriert sein und gewinnen.“ Sonst ist der Traum vom heimischen Finale schnell geplatzt.   

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HCL-Manager Kay-Sven Hähner.

Quelle: Christian Nitsche

Der Weg dorthin ist noch weit: Drei Spiele, inklusive der Partie gegen die Füchse, muss der HCL im Pokal gewinnen, um unter die besten vier Mannschaften zu kommen. Dann könnte sich Leipzig als Ausrichter des Final-Turniers mit vier Teams bewerben. Auch Manager Kay-Sven Hähner ist heiß darauf, in einer prall gefüllten Arena ein großes Handballfest auszurichten, sagt aber: „Immer mit der Ruhe. Erstmal müssen wir uns qualifizieren.“ Außerdem haben auch die drei anderen Teilnehmer die Möglichkeit, sich für die Ausrichtung zu empfehlen.   

Mit einem Sieg im Gepäck wollen die Leipzigerinnen dann am Donnerstag den Weg nach Metz antreten. Der französische Meister ist am Samstag erster Kontrahent des HCL in der Königsklasse. Doch das ist Zukunftsmusik, denn Berlin ist zunächst vor der Brust, Metz soll nicht im Kopf sein, fordert Örneborg von seiner Mannschaft. „Wir werden nicht den Fehler machen und schon vorher an das Champions-League-Spiel denken“, sagte der HCL-Coach und war seiner Linie nun wieder voll und ganz treu.

Einen Live-Ticker für das Pokalspiel des HCL in Berlin gibt es am Mittwoch ab 19.30 Uhr bei LVZ-Online.

Anne Grimm

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