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Protest abgewiesen – HC Leipzig startet in der Champions League – Hertlein fällt aus

Protest abgewiesen – HC Leipzig startet in der Champions League – Hertlein fällt aus

Leipzig. Die Teilnahme des HC Leipzig in der Champions League ist nun endgültig perfekt. Der Protest, den der FTC Budapest am Sonntag nach dem Finale des Qualifikationsturniers eingereicht hatte, wurde von der Europäischen Handball Förderation (EHF) am Dienstag als unzulässig abgewiesen.

Das bestätigte HCL-Manager Kay-Sven Hähner gegenüber LVZ-Online.

„Die Verantwortlichen von Budapest hätten innerhalb von einer Stunde nach dem Spiel schriftlich Protest bei dem EHF-Delegierten vor Ort einreichen müssen. Da der Einspruch aber nur mündlich erfolgte, ist der Protest nicht zulässig“, erklärte die EHF in einer Stellungnahme. Ein Formfehler hat dem HCL also weitere Unannehmlichkeiten erspart.

Das Team von Trainer Norman Rentsch hatte sich sportlich mit dem 39:38-Sieg gegen die Ungarinnen nach Siebenmeterwerfen qualifiziert. Budapest legte Protest ein, weil das Freiwurftor von Kapitän Karolina Kudlacz am Ende der Verlängerung zum 34:34 angeblich nach Spiel-Schluss fiel.

Aus der medizinischen Abteilung des Vereins kam am Abend dann doch noch eine Hiobsbotschaft. Nachdem die Verletzung von Linksaußen Helena Hertlein zunächst nicht schlimm aussah, legten die Ärzte nun eine Zwangspause von vier bis sechs Wochen für die Patientin fest. Hertlein war am Sonntag dem ungarischen Trainer auf den Fuß getreten und dabei umgeknickt.

Coach Rentsch zeigte sich erschüttert: „Das ist natürlich ein neuerlicher Schlag für uns, dafür finde ich keine Worte. Das hat diese tolle Mannschaft einfach nicht verdient.“ Für das schwere Auswärtsspiel in Metzingen am Samstag soll nun die 17-jährige Joanna Rohde nachnominiert werden.

Anne Grimm

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