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Saisonauftakt: HC Leipzig will aus der Lauerstellung angreifen

Start in die Bundesliga Saisonauftakt: HC Leipzig will aus der Lauerstellung angreifen

Die Champions League gerade erreicht, das erste Saisonspiel vor Augen: Dazwischen hat der HC Leipzig am Montag seinen offiziellen Saisonauftakt gefeiert, die Saisonziele für Meisterschaft und Europacup ausgegeben und eine gute Nachricht für alle Terminplaner verkündet.

Mit Power in die neue Saison: Saskia Lang und der HCL stehen in der Gruppenphase der Champions League und bleiben in der Bundesliga in Lauerstellung.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Jäger sein und Feste feiern: Der HC Leipzig will sich in dieser Bundesliga-Saison den Favoriten an die Fersen heften und zudem die Spiele in der Champions League locker und mit Spaß angehen. „International haben wir nichts zu verlieren, da wollen wir Party machen“, sagte Trainer Norman Rentsch am Montag bei der offiziellen Saisoneröffnung im City-Grillrestaurant „Beefers“ von Ex-Lok-Spieler Markus Saalbach. Locker soll der HCL auch in den Punktspielen auftreten. „Wir wollen in dieser Saison natürlich alles erreichen“, betont Rentsch, um gar nicht erst den Eindruck entstehen zu lassen, dass der Spaß vor der Leistung stehe.

Die Favoriten seien in der neuen Spielzeit aber andere. Ganz vorn nennt er Bietigheim mit dem nahezu dreifachen Etat  der Leipzigerinnen und den Dauermeister vom Thüringer HC.  „Wenn THC-Trainer Herbert Müller mit 15 Nationalspielerinnen aus zehn Ländern sagt, er sei der Underdog, dann können wir nur müde lächeln“, betonte HCL-Manager Kay-Sven Hähner.

Allerdings sieht er den Deutschen Meister wieder in Schlagdistanz für den HCL. Der Supercup macht dem Manager Mut. Seine Mannschaft hat das Duell zwischen Meister und Pokalsieger zwar gerade mit einem Tor verloren, mit etwas Glück hätte aber auch das Rentsch-Team den ersten Titel der Saison holen können. „Die Zeiten, wo wir gegen den THC mit zehn Toren verlieren, sind hoffentlich vorbei“, so Hähner.

Der Manager hatte im bestens gefüllten Restaurant unter der Hauptfiliale der Deutschen Bank eine gute Nachricht im Gepäck und bekam dafür Applaus: Der HCL kann alle Heimspiele der Champions League in der Arena austragen. Eigentlich war die Halle ausgerechnet gegen gegen Titelfavoriten Vadar Skopje belegt. Die Mazedonierinnen haben aber ihr Heimrecht getauscht und treten nun im letzten Gruppenspiel in Leipzig an. Die weiteren Gegner heißen Astrachan und Budapest.

Für den HCL geht es am Mittwoch aber zunächst in der Bundesliga auswärts in Neckarsulm los, am kommenden Sonntag (16 Uhr) ist dann Blomberg-Lippe in Leipzig zu Gast. „Wir werden in diesem Jahr wieder alles geben“, kündigte Torhüterin Katja Kramarczyk an.

Neu im Team sind Hildigunnur Einarsdottir (Kreis), Tamara Bösch (Rechtsaußen) und Julia Weise (kommt aus der B-Jugend und schnuppert erste Bundesligaluft). Ein Quasi-Neuzugang ist auch Joanna Rode. Sie musste in der vergangenen Saison mit einer Hüftverletzung lange pausieren. Luisa Sturm kämpft sich nach zwei Kreuzbandrissen noch ans Team heran.

„Es wird wieder eine spannende Spielzeit“, sagt Hähner voraus. Drei Teams traut er im Titelkampf eine Überraschung zu: Metzingen, Buxtehude und selbstverständlich dem HC Leipzig.

Matthias Roth

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