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Scheidender Coach Jensen: „HC Leipzig wird in der neuen Saison wieder um Titel spielen“

Scheidender Coach Jensen: „HC Leipzig wird in der neuen Saison wieder um Titel spielen“

Mit Platz drei und dem Startplatz im Cup der Pokalsieger verabschiedet sich Handballtrainer Heine Jensen vom Bundesligisten HC Leipzig. Der 34-Jährige übernimmt im Sommer den Posten des Bundestrainers der deutschen Handball-Frauen und hätte sich gerne mit einem Titel verabschiedet.

Leipzig. Die Halbfinal-Niederlage im DHB-Pokal gegen den späteren Gewinner Thüringer HC analysiert der Däne in einer Mitteilung des Vereins am Montag gewohnt sachlich: „Schon vor dem Spiel habe ich gesagt, dass alle Spielerinnen an ihre Leistungsgrenzen gehen müssen, um gegen den THC eine Chance zu haben.“ Das sei nicht gelungen. „Zudem haben wir es in den Schlüsselszenen des Spiels versäumt, wichtige Tore zu erzielen“, sagt Jensen. Der HCL verlor am Sonnabend mit 22:26.

Immerhin sicherten sich die Handballerinnen aus Leipzig einen Tag später im Spiel um Platz drei die Teilnahme am Cup der Pokalsieger. Der knappe 23:22-Sieg gegen den Zweitligisten HSG Bensheim/Auerbach war nicht nur für Jensen das letzte Spiel beim HCL. Auch fünf Spielerinnen verlassen den deutschen Rekordmeister: Mette Ommundsen, Renate Urne und Sara Eriksson beenden ihre Karrieren, Maria Kiedrowski und Maike Daniels wechseln zum Liga-Konkurrenten Frisch Auf Göppingen.

Um das Quintett gebührend zu verabschieden, gab Heine Jensen in der Partie um die Cup-Teilnahme gerade diesen Spielerinnen viel Einsatzzeit. „Das haben sie sich absolut verdient“, sagt der Cheftrainer. Er ist überzeugt, dass der HCL auch in der neuen Saison wieder um die Titel spielen werden. „Es ist nicht schlimm, mal keinen Titel zu haben. Da steigt die Motivation für die neue Saison um ein Vielfaches“, sagt Jensen.

Während für die Bundesliga-Frauen die Saison beendet ist, spielt das A-Jugend-Team des HCL noch um einen Titel. Am Sonntag gewannen die Leipzigerinnen im Viertelfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft beim VfL Oldenburg 29:25 (12:11). Damit schufen sie sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag um 14 Uhr in der kleinen Halle der Leipziger Arena. Stefanie Hummel war mit 11/2 Toren treffsicherste Leipzigerin. Die vier Halbfinalisten spielen am 11. und 12. Juni in Blomberg in einem Final-Four um den Meistertitel.

Robert Berlin

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