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Schlechte Angriffsleistung: HC Leipzig verliert gegen FHC Frankfurt/Oder

Schlechte Angriffsleistung: HC Leipzig verliert gegen FHC Frankfurt/Oder

Die Handballerinnen des HC Leipzig scheinen in einer Formkrise zu stecken. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen verlor bereits das dritte Bundesliga-Spiel in Folge.

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Leipzigs Luisa Schulze kommt im Spiel gegen den FHC Frankfurt/Oder zum Wurf.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Gegen den FHC Frankfurt/Oder kassierte der mehrfache deutsche Meister eine deutliche 20:30 (11:15)-Pleite.

„Es gibt Tage, da geht einfach gar nichts. Heute war so einer“, sagt HCL-Manager Kay-Sven Hähner. „Aber ich bin lange genug im Geschäft dabei, um zu wissen: Nach jedem Tal kommt wieder ein Hoch.“

Schwachpunkt der Leipzigerinnen war wie bereits in den vorangegangenen Spielen ihre Angriffsleistung. Zu viele klare Chancen ließ der mehrfache deutsche Meister ungenutzt. Allein Mette Ommundsen, die „normalerweise die Zuverlässigkeit in Person ist“, wie Hähner sagt, vergab sieben Torchancen. Doch der Manager nimmt die Rechtsaußenspielerin in Schutz: „Mette sollte eigentlich nur aushelfen. Sie ist nicht gebaut, um hier sechs Spiele durchzuspielen. Das rächt sich natürlich.“ Auf Grund der anhaltenden Personalprobleme hatte die Norwegerin im Laufe der Saison ihr Comeback gegeben.

Gegen den FHC blieb sie wie die gesamte Mannschaft hinter ihren Möglichkeiten. „Wir sind mit viel Willen hergekommen. Aber dann haben wir vielleicht in manchen Situationen übersteuert“, erklärt der Manager den Ausfall. Denn lediglich bis 12. Minute (4:4) gelang es dem HCL die Partie offen zu gestalten. Dann brach Leipzig ein. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen agierte gegen eine aggressiv-offensiv deckende FHC-Abwehr ohne Ideen. Der Gegner nutzte die Schwächephase, zog so auf 10:5 (20.) davon. Dass Leipzig den FHC bereits in dieser Saison dominiert hat, hat der Viertplatzierte bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Zuletzt im DHB-Achtelfinale, wo der HCL Frankfurt mit zehn Toren Unterschied aus dem Rennen geworfen hat.

Obwohl sich Leipzig zwischenzeitlich auf 12:15 (32.) zurückkämpfte, verpassten die Messestädterinnen das Spiel zu drehen. Vielmehr leisteten sie sich erneut technische Fehler und ließen wiederum klare Chancen ungenutzt. Dagegen traf Frankfurt sechs Tore in Folge (21:12/41.) und lag uneinholbar in Führung.

aku

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