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Vier Tore plus müssen gelingen – HCL kämpft am Sonntag ums „Überleben“ in Königsklasse

Champions League Vier Tore plus müssen gelingen – HCL kämpft am Sonntag ums „Überleben“ in Königsklasse

Es geht für den HC Leipzig im Spiel gegen den russischen Meister Astrachan um das „Überleben“ in der Champions League. Um vor den Gegnerinnen auf Platz drei in der Gruppe zu landen, ist ein Sieg mit mindestens vier Toren ist Pflicht.

Es geht für den HC Leipzig um das „Überleben“ in der Champions League. (Archivbild)

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Am Sonntag fällt die zweite wichtige Entscheidung der Saison für den HC Leipzig. Die erste ist fünf Wochen her – das Aus im DHB-Pokal in Buxtehude. Nun geht es um das „Überleben“ in der Champions League. 14 Uhr wird das Gruppenspiel gegen den russischen Meister Astrachan von zwei polnischen Schiedsrichterinnen angepfiffen. Die Konstellation ist klar: Um am Ende vor Astrachan Gruppenplatz drei zu belegen, muss der direkte Vergleich gewonnen werden, heißt, ein Sieg mit mindestens vier Toren ist Pflicht. Das Hinspiel gewannen die Russinnen mit 27:24. Es war der bisher einzige Erfolg Astrachans, der HC Leipzig ist noch ohne Sieg.

Seit gestern steht definitv fest, dass Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc verletzungsbedingt (Rücken) nicht mitwirken kann. Dennoch glaubt Trainer Norman Rentsch an den Sieg und das Weiterkommen: „Im Hinspiel in Russland haben wir uns unter Wert verkauft, das wollen wir ändern. Ich bin überzeugt davon, dass wir Astrachan schlagen können, wenn es uns gelingt, unsere Stärken als Mannschaft aufs Parkett zu bringen.“

Angesichts des geschwächten Kaders und der Finanzprobleme stellt sich für den HC Leipzig allerdings die Frage, ob die Hauptrunde der Champions League überhaupt ein erstrebenswertes Ziel sein sollte. Denn Hauptrunde bedeutet im Januar/Februar englische Wochen, Reisestress und -kosten, dazu gewiss auch einige Partien, in denen der HC Leipzig auf verlorenem Posten steht. Ein physischer wie mentaler Kraftakt, der Punkte in der Bundesliga kosten könnte. „Ob so oder so, im EHF-Cup kommen ja genau so viele Spiele auf uns zu und auch da gibt es richtig tolle Mannschaften. Außerdem spielen die Spitzenteams in der Budnesliga alle im Europapokal. Für mich ist es wichtig, dass wir aus Spielen gegen starke Gegner etwas mitnehmen können. Und jeder willl sich doch gerne mit den Besten messen“, meint Norman Rentsch.

Was er danach noch sagt, lässt ahnen, dass er schon vermutet, es könnte nicht ganz so einfach werden. „Es ist wie es ist, wir können es ja nicht zurückdrehen. Wir müssen es sportlich nehmen.“ Sportlich ist Astrachan die nächste Aufgabe.

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