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Wer wird HCL-Präsident? Thärichen dementiert Kandidatur

Insolventer Verein Wer wird HCL-Präsident? Thärichen dementiert Kandidatur

Der Leipziger Konsum-Chef Dirk Thärichen hat am Mittwoch dementiert, dass er als neuer Präsident beim HC Leipzig kandidieren wird. Bei der Wahl am Donnerstag auf der Mitgliederversammlung gilt der bisherige Förderkreis-Chef als aussichtsreicher Kandidat.

Dirk Thärichen

Quelle: André Kempner

Leipzig. Der Handballclub Leipzig wählt am Donnerstag auf seiner Mitgliederversammlung ein neues Präsidium. Beim finanziell angeschlagenen Ex-Meister wird ein Nachfolger des zurückgetretenen Andreas Erzkamp gesucht, erwartet wird eine neue Führungsmannschaft. Nach LVZ-Informationen wird zum Beispiel die bisherige Vizepräsidentin und langjährige Auswahlspielerin Kerstin Mühlner nicht wieder kandidieren.

Spekulationen, wonach Konsum-Vorstand Dirk Thärichen als Präsident seinen Hut in den Ring wirft, wurden am Mittwoch sowohl von Thärichen selbst als auch vom derzeit amtierenden Vorstand dementiert. Als aussichtsreicher Kandidat für den Vorsitz gilt Rainer Hennig, der seit einigen Jahren den HCL-Förderkreis leitet und vor wenigen Wochen ins Präsidium kooptiert wurde.

Weitere Kandidaten sickerten bisher nicht durch. Scheinbar gibt es im Verein mehrere Strömungen, die um den Vorsitz ringen. Zudem soll die Mitgliederversammlung von einem Rechtsanwalt geleitet werden, um Verfahrensfehler auszuschließen, mit denen die Wahl angefochten werden kann.

Der HCL sorgte in diesem Jahr mit seiner überschuldeten Bundesliga GmbH für Negativschlagzeilen. Inzwischen hat die GmbH Insolvenz angemeldet, die erste Mannschaft erhielt keine Erstliga-Lizenz. Ziel des Vereins ist es, den Weg gen Bundesliga ab Liga drei neu zu beschreiten.

fs/bly

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