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Zukunft des HC Leipzig - Freitag entscheidet das Schiedsgericht

Handball-Bundesliga Zukunft des HC Leipzig - Freitag entscheidet das Schiedsgericht

Am Freitag fällt die Entscheidung, ob der HC Leipzig doch noch die Lizenz für den Verbleib in der ersten Bundesliga erteilt bekommt. Das Scheidsgericht zwischen Handball Bundesliga Frauen (HBF) und HCL tagt im Geheimen.

HCL-Manager Kay-Sven Hähner (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Am Freitag ist (wenn es nicht kurzfristig doch noch eine Vertagung gibt) der Tag der Entscheidung im Schiedsverfahren zwischen dem HC Leipzig und der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Der HCL wehrt sich vor dem Schiedsgericht in letzter Instanz gegen die Nichterteilung der Lizenz für die Teilnahme an der Bundesliga in der kommenden Saison.

Das unabhängige Schiedsgericht unter der Leitung der Vorsitzenden Sylvia Schenk verhandelt den Fall unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zum Schiedsgericht gehören noch Notar Markus Sikora aus München (von der HBF nominiert) und der vom HCL benannte Rechtsanwalt Alexander Wild aus Stuttgart. Bei der Verhandlung dabei sind auch HCL-Manager Kay-Sven Hähner und HBF-Vizepräsident Andreas Thiel, die die Interessen ihrer Parteien vertreten.

HCL hofft auf Lizenzerteilung

Bekommt die HBF recht, muss der HC Leipzig (vergangene Saison Tabellen-Siebter) per Zwansgabstieg in der kommenden Saison in der 3. Liga antreten. Im Fall der dann wahrscheinlichen Insolvenz der HC Leipzig Bundesliga GmbH wäre dem Verein der Aufstieg in die zweite Liga zudem zwei Jahre untersagt. Als möglicher Nachrücker für die erste Liga hat sich der HC Rödertal ins Spiel gebracht.

Der HC Leipzig geht von einem positiven Urteil aus, das den Startplatz in der Bundesliga bedeuten würde. In dem Fall soll das in Teilen noch geheime Rettungskonzept greifen, das unter anderem diverse Gläubigerverzichte, Investoren-Gelder sowie eine Unterstützung der Stadt Leipzig in Höhe von 200 .000 Euro vorsieht. Der HCL ist mit etwa 1,3 Millionen Euro verschuldet.

ukö/marxj

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