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Achtzehn Tore Vorsprung: HCL lässt Bad Wildungen keine Chance

Handball-Bundesliga Achtzehn Tore Vorsprung: HCL lässt Bad Wildungen keine Chance

Fünfzehn Tore Vorsprung hatte HCL-Coach Norman Rentsch im Vorfeld des sonntäglichen Begegnung seinen Spielerinnen ins Lastenheft geschrieben. Leipzig besiegte Bad Wildungen am Ende gar mit 41:23 (20:11).

Nach dem Sieg mit insgesamt 41 Treffern liegen sich die Spielerinnen des HCL in den Armen.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Das erste Tor der Partie gehörte so auch den Gästen aus Bad Wildungen: Rechtsaußen Anouk Nieuwenweg traf kurz nach dem Anpfiff. Doch Leipzigs Anne Hubinger glich umgehend aus. Noch mehrmals gingen die Hessen mit je einem Tor in Führung. Auf den Fuß folgend zog der HCL aber immer wieder gleich. Es brauchte die Erfahrung von Saskia Lang, um den Hausherren den entscheidenden Schub zu geben. Kaum war die 29-Jährige auf der Platte traf sie. Und dann gleich nochmal zum 7:6 in der 13. Minute. „Wir brauchten schon eine Weile, um in den Flow zu kommen und unseren Rhythmus zu finden“, erklärte Saskia Lang später.

Giftig waren die Vipern nur in der erszen Viertlestunde. (Bild: Christian Modla)

Quelle:

Die Sieben von Trainer Norman Rentsch war nun in der Partie angekommen. Die Leipziger Abwehr ließ nichts mehr zu. Auch Torhüterin Katja Kramarczyk war auf Zack. Fast zehn Minuten lang gelang den Vipern kein Treffer, mussten aber acht Tore verkraften. Rentsch nutzen das kommode Polster und wechselte fleißig durch, auch die Bank bekam am Sonntag ihre Chance. Zur Halbzeit hatte der HCL schon 20 Tore gesammelt. Bei nur elf Treffern von Bad Wildungen waren die Blau-Gelben dem geforderten 15-Tore-Vorsprung schon ein gutes Stück näher gekommen.

Nach dem Seitenwechsel steckte Kapitän Karolina Kuldlacz-Gloc den Ball zu Luisa Schulze durch. Die Kreisläuferin besorgte das zehnte Tor zum Vorsprung. Aber Bad Wildungens Trainer Dieter Trippen schien in der Pause die richtigen Worte für ihre Frauen gefunden zu haben. Besonders Nieuwenweg war gut aufgelegt und verkürzte wiederholt. Trippens Gegenüber Rentsch wollte die Spannung bei seinem Team hochhalten und bat zur Auszeit. In der Folge deckten die Leipzigerinnen offener, ließen so größere Lücken, erspielten sich aber auch mehr Möglichkeiten. Nach 45 Minuten stand es mit einem Tor durch Saskia Lang 30:18.

Der HC Leipzig begann schwächelnd gegen Bad Wildungen, nur, um sich nach einer Viertelstunde umso stärker zu steigern. 41 Treffer und 18 Tore Vorsprung sprechen eine deutliche Sprache. (Bilder: Christian Modla)

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Die Uhr zeigte die 53. Minute an, die Anzeige einen 15-Tore-Vorsprung – Kapitän Kudlacz-Gloc hatte zum 35:20 vollstreckt. Doch es war noch Luft nach oben: Schulze erzielte das 40. HCL-Tor des Abends, auch Alex Mazzucco trug sich noch in die Liste ein. Mit 41:23 gewannen die Leipziger Handballerinnen die Partie gegen Bad Wildungen. „Wir hatten uns einen klaren Sieg vorgenommen – und das haben wir geschafft. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass unser Gegner sehr ersatzgeschwächt war“, meinte Coach Norman Rentsch.

Mit dem Sieg rückt der HCL in der Tabelle wieder eine Platz nach vorn. In direkter Schlagdistanz zu den „Tussies“ aus Metzingen und nur knapp hinter dem Thüringer HC.

Statistik:

HC Leipzig: Kramarczyk, Kurzke, Roth; Mazzucco 1, Mietzner 2, Schulze 6, Kudlazc-Gloc 11/2, Hubinger 2, Lang 9, Diehl 4, Minevskaja 4/1, Urbicht 2
Bad Wildungen: Brütsch; Stockschläder 2, Busch 2, Nieuwenweg 6, Pollmer 2, Schmidt-Robben 1, Bolze 2, Nagy 6, van Gulik 2/1

Siebenmeter: 4/3:3/1
Zeitstrafen: 4:6 Minuten

Zuschauer: 1641

Johannes Angermann mit Uwe Köster

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