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Am Ende eine klare Sache: HCL bezwingt Bad Wildungen

Auswärtssieg bei den Vipers Am Ende eine klare Sache: HCL bezwingt Bad Wildungen

In der ersten Halbzeit schien den Handballerinnen des HCL die englische Woche noch in den Knochen zu sitzen, doch am Ende wurde es eine klare Angelegenheit. In der Bundesliga feierte das Team von Trainer Norman Rentsch am Mittwochabend bei den Vipers aus Bad Wildungen einen weiteren Auswärtssieg.

HCL-Kapitän Karolina Kudlacz-Gloc setzt sich gegen die Abwehr der Bad Wildungen Vipers durch.

Quelle: Sebastian Brauner

Bad Wildungen/Leipzig. Nach dem Erfolg in Dortmund am Wochenende stand für die Bundesliga-Handballerinnen des HC Leipzig bereits am Mittwoch das nächste Spiel in fremder Halle auf dem Programm. In Bad Wildungen setzten sie sich am Abend mit 33:27 (15:12) durch. Allerdings tat sich der HCL im ersten Durchgang zwischenzeitlich schwer, die Vipers auf Abstand zu halten.

Zwar gingen die Leipzigerinnen dank einer starken Abwehrleistung von Beginn an in Führung, sodass sich Tessa Bremmer, Trainerin von Bad Wildungen, bereits in der 9. Minute zu einer Auszeit gezwungen sah. Wenig später stand sogar die erste Drei-Tore-Führung auf der Anzeigetafel (2:5, 12. Minute). Doch danach kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und holten den Rückstand auf.

In der ersten Halbzeit schien den Handballerinnen des HCL die englische Woche noch in den Knochen zu hängen, doch am Ende wurde es eine klare Angelegenheit. In der Bundesliga feierte das Team am Mittwochabend (04.11.2015) bei den Vipers aus Bad Wildungen einen 33:27-Auswärtssieg.

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Die erste Auszeit von Leipzigs Coach Norman Rentsch nach dem 5:5-Ausgleich (14.) erzielte zunächst nicht die erhoffte Wirkung. Auch sechs Minuten später stand es weiterhin unentschieden (7:7). In dieser Phase scheiterten die Gäste vor allem an sich selbst, ließen zu viele Chancen liegen – darunter gleich zwei Siebenmeter.

Spätestens mit der Einwechslung von Nicole Roth (24.), die ebenfalls wie Nele Kurzke für die kurzfristig wegen Krankheit ausgefallene Katja Kramarczyk im Tor stand, ging es für die Blau-Gelben aber wieder aufwärts. Bis zur Pause bauten sie sich ein solides Drei-Tore-Polster auf.

Halbzeit zwei begann für die Leipzigerinnen alles andere ideal: Helena Hertlein und Anne Hubinger mussten für zwei Minuten vom Parkett. Doch der HCL traf jetzt auch in doppelter Unterzahl und mauserte sich zum klar dominierenden Team. Den Gästen kam dabei auch zugute, dass sie die Top-Werferin der Vipers, Laura Vasilescu, gut in den Griff bekamen. Die Rückraumspielerin führt immerhin die Torjäger-Wertung der Liga mit statistischen 9,4 Treffern je Spiel an. Am Mittwochabend blieb es bei 4.

Auf Seiten des HCL ruhte der Erfolg dieses Mal auf vielen Schultern. Gute Paraden und eine zupackende Abwehr machten es Bad Wildungen bis zum Schluss schwer, zum Torerfolg zu kommen. Vorn überzeugten die Leipzigerinnen mit sehenswerten Spielzügen. Über die Stationen 16:19 (35.), 19:26 (44.) und 22:31 (55.) wurde es schließlich zur klaren Angelegenheit für die Gäste.

Mit dem Sieg schiebt sich der Handballclub auf Platz zwei der Tabelle – punktgleich hinter dem Thüringer HC, der am Mittwochabend einen 26:13-Kantersieg in Celle einfuhr. Den Leipzigerinnen bleibt kaum Zeit zur Regeneration. Bereits am Samstag geht es in der dritten Runde des DHB-Pokals auswärts gegen den Drittligisten SV Henstedt-Ulzburg.

Von Michael Frömmert

HCL: Mazzucco (6), Schulze (6), Hubinger (5), Urbicht (4), Minevskaja (3/2), Kudlacz-Gloc (3), Diehl (1), Reimer, Mietzner, Reißberg, Hertlein, Roth, Kurzke

Vipers : van Gulik (9/6), Bolze (6), Vasilescu (4), Nagy (2), Nieuwenweg (2), Schmidt-Robben (2), Busch (2), Mihai, Cipaian, Brütsch, van Beurden, Stockschläder, Cioca, Pollmer

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