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Aufholjagd in den letzten Minuten: HC Leipzig erkämpft Remis gegen Bietigheim

Aufholjagd in den letzten Minuten: HC Leipzig erkämpft Remis gegen Bietigheim

Leipzig. Der HC Leipzig hat im Kampf um den internationalen Startplatz ein 25:25 (14:11)-Unentschieden gegen die SG BBM Bietigheim eingefahren.

Die Leipziger Bundesliga-Handballerinnen um Trainer Norman Rentsch mussten am Sonntag verletzungsbedingt auf die Stammkräfte Karolina Kudlacz, Saskia Lang, Anna Atladottir und Anne Müller verzichten. Leipzig holte in der Schlussphase vor 1429 Zuschauern in der Arena trotzdem noch einen Drei-Tore-Rückstand auf und erkämpfte sich einen Punkt.

Der HC Leipzig hatte in den Schlusssekunden sogar noch die Chance auf den lange unwahrscheinlichen Sieg, Anne Hubinger konnte jedoch nicht mehr entscheidend einnetzten. Somit blieb es beim letztlich gerechten 25:25-Remis. Die Gäste feierten den Punktgewinn wie einen Sieg.

HCL-Trainer Norman Rentsch erklärte nach der Partie: "In unserer Situation hätten wir heute gut einen SIeg gebraucht, wir wollen nächstes Jahr international spielen. In der ersten Halbzeit waren wir auf dem richtigen Weg, dann hatten wir in der zweiten Hälfte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr schlechte fünf Minuten. Wir haben unseren Vorsprung zu leichtfertig aus der Hand gegeben".

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Leipzig. Der HC Leipzig hat im Kampf um den internationalen Startplatz ein 25:25 (14:11)-Unentschieden gegen die SG BBM Bietigheim eingefahren. Die Leipziger Bundesliga-Handballerinnen um Trainer Norman Rentsch mussten am Sonntag verletzungsbedingt auf mehrere Stammkräfte verzichten. Leipzig holte in der Schlussphase vor 1429 Zuschauern in der Arena trotzdem noch einen Drei-Tore-Rückstand auf und erkämpfte sich einen Punkt.

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In der ersten Spielhälfte entwickelte sich anfangs eine enge Partie. Das Spiel war von Kampf geprägt, die Mannschaften schenkten sich nichts. Rode warf Leipzig mit einem Kontertor in der 7. Minute erstmals mit 4:3 in Führung. Im weiteren Verlauf konnten sich mal die Gäste mit zwei Toren absetzen, mal die Leipzigerinnen. Nach 21 Spielminuten stand es jedoch abermals remis, 9:9. Das Spiel wogte hin und her, bis zur 24. Minute: Annamaria Ilyes foulte Luisa Schulze, Anne Hubinger verwandelte den fälligen Siebenmeter. Schulze und Michelle Urbicht konnten sogar noch erhöhen. Mit einem Spielstand von 14:11 für Leipzig ging es in die Kabine.

Bietigheim war mit dem letzten Aufgebot angereist, hatte kaum mehr Spielerinnen auf der Bank. Leipzig setzte nach, kam gut aus der Pause. Doch Bietigheim gab sich noch lange nicht geschlagen, verkürzte schnell auf 15:14. Die Gäste bekamen nun die zweite Luft, Leipzig spielte in diesem Abschnitt zu fahrig und zu unkonzentriert. Das Ergebnis: Der Tabellenzehnte kam durch Treffer von Simone Larsen Poulsen und Klaudia Pielesz zum 15:15-Ausgleich. HCL-Trainer Rentsch hatte offenbar genug gesehen, nahm seine zweite Auszeit.

Die Heimmannschaft wirkte bemüht, Bietigheim zeigte aber Zähne und behielt zeitweise die Führung. Spätestens jetzt ging es nur noch über den Kampf. Der HC Leipzig hatte die Chancen, nutzte aber bei weitem nicht alle. Es blieb eine enge Kiste in der Leipziger Arena. Nach 42 Minuten hieß es 18:18.

Beide Torhüter machten einen prima Job und hielten ihr jeweiliges Team im Spiel. Zehn Minuten vor Schluss stand Anne Hubinger bereits bei acht Treffern, Klaudia Pielesz für Bietigheim bei satten neun Toren. Leipzig machte es den Gästen nun zu einfach, ließ zuviel zu. Spielstand nach 53 Minuten: 22:25. Bietigheim hatte nun fast immer die richtige Antwort parat. Der HCL bäumte sich aber noch einmal auf und verkürzte vier Minuten vor Schluss durch Hubinger auf 24:25.

Die letzten beiden Minuten waren von purer Dramatik geprägt. Roxana Ioneac erzielte für Leipzig den Ausgleich, Bietigheim verwarf im nächsten Angriff – Unentschieden. Für den HC Leipzig geht es am kommenden Sonntag in Oldenburg weiter. In Niedersachsen wird in der EWE-Arena um 16.30 Uhr angeworfen.

Zuschauer:

1429

Marc Bohländer

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