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Auftaktsieg verpasst: HC Leipzig scheitert in Astrachan an seiner Chancenverwertung

Champions League Auftaktsieg verpasst: HC Leipzig scheitert in Astrachan an seiner Chancenverwertung

Ein Sieg war bis zum Schluss möglich, am Ende fliegt der HC Leipzig aber mit leeren Händen die 3200 Kilometer nach Hause. Das Team von Norman Rentsch muss in Astrachan zum Auftakt der Champions League eine Niederlage einstecken.

Astrachan gewinnt gegen den HC Leipzig.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Der HC Leipzig ist mit einer Niederlage in die Champions League gestartet. Gegen den russischen Meister aus Astrachan verlor die Mannschaft von Trainer Norman Rentsch am Sonnabend mit 24:27 (9:13). Erfolgreichste Leipziger Torschützin war Kapitän Karolina Kudlacz-Gloc mit sieben Toren. Beim Gastgeber glänzte Karina Sisenowa mit ebenfalls sieben Treffern.

Astrachan war für den HCL eine Wundertüte. Im Sommer sind eine Reihe von Stammspielerinnen mit dem russischen Nationaltrainer Jewgeni Trefilow nach Krasnodar gewechselt. Das junge und neu formierte Team der Gastgeberinnen begann dann auch nervös. Viele Fehler auf beiden Seiten bestimmten die Startphase.

Der HC Leipzig startete mit einer Niederlage bei Astrachan in die Champions League.

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Die Gäste aus Sachsen kamen nach einer guten Viertelstunde immer besser in Fahrt und erzielten durch Karolina Kudlacz-Gloc mit 6:5 sogar ihre erste Führung in der 5000 Zuschauer fassenden Halle. Vier Minuten vor der Pause lag der HCL weiter mit einem Tor Sprung in Führung, verlor dann aber den Spielfaden. Innerhalb von vier Minuten drehten die Russinnen die Partie wieder und gingen mit einem 13:9 im Rücken in die Kabine.

Der HCL blieb kämpferisch, mehr als zwei Treffer Rückstand beim 12:14 gelang ihm aber nicht mehr. Vor allem die mäßige Chancenverwertung brachte die Leipzigerinnen auf die Verliererstraße. Selbst in doppelter Überzahl gelang die Wende nicht. Im Gegenteil: Kudlacz-Gloc verspielte den Ball im Angriff und Astrachan erhöhte per Konto auf 20:15.

Der HCL gab sich dennoch nicht auf, hielt die Partie spannend und hatte in den letzten zwei Minuten beim Stand von 25:23 mehrfach den Chance zum Anschlusstreffer. Mit etwas mehr Konzentration beim Abschluss und auch etwas Glück wäre eine Überraschung an der Wolga möglich gewesen.

HC Leipzig: Kramarczyk, Roth, Kurzke - Kudlacz-Gloc 7, Hubinger 6, Bösch 5, Sturm 2, Einarsdottir 1, Minevskaja 1, Reimer 1, Rode 1, Mazzucco, Mietzner

Siebenmeter: Astrachan 6/5, Leipzig 5/3

Zeitstrafen: Astrachan 6 Minuten, HCL 10 Minuten

Matthias Roth

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