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Der HCL siegt gegen Trier souverän - Dritter Erfolg in Folge innerhalb von sechs Tagen

Der HCL siegt gegen Trier souverän - Dritter Erfolg in Folge innerhalb von sechs Tagen

Leipzig. Leichtes Spiel hatten die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag in der Bundesliga-Begegnung gegen DJK/MJC Trier. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen setzte sich klar mit 32:19 (18:14) durch.

Damit feierte der HCL auch in der dritten Partie innerhalb von nur sechs Tagen einen Sieg.

Motivationsprobleme, nachdem es für die Leipzigerinnen in den beiden vorhergehenden Partien im DHB- als auch im Europapokal um den jeweiligen Einzug ins Halbfinale ging und nun mit Trier ein Abstiegskandidat angereist war, habe die Mannschaft nicht gehabt. „Klar, wenn du zwei so wichtige Spiele hattest ist es schwer“, sagt Louise Lyksborg. „Aber ich finde, dass wir das geschafft haben. Besonders in der zweiten Halbzeit. Denn alle Punkte sind wichtig.“

Auch Trainer Stefan Madsen zeigte sich erleichtert: „Ich bin wirklich zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Besonders heute war es ein wahnsinnig schweres Spiel.“ Denn es sei schwer gewesen die gleiche Leistung im athletischen und mentalen Bereich wie in den zwei vorhergehenden Spielen zu wiederholen

Das hat man besonders in der Anfangsphase gesehen. Denn die Leipziger taten sich schwer. Mit zunehmender Spieldauer jedoch fanden sie besser in die Partie. Besonders in der Abwehr hatte sich das Team um Trainer Stefan Madsen gut auf den Gegner eingestellt. Dadurch zwang der HCL Trier zu unvorbereiteten Würfen und konnte aus der zweiten Welle heraus das Tempo hoch halten und Druck aufbauen. Insbesondere über die Außenpositionen kamen die Messestädterinnen zum Erfolg. Vom 4:3 (7.) setzte sich der HCL auf 10:4 (17.) ab.

Nach dem Seitenwechsel baute Leipzig die Führung schließlich weiter auf 21:14 (37.) aus. „Wir haben wirklich diszipliniert gespielt und die Konter genutzt“, freute sich Madsen, der den komfortablen Vorsprung nutzte, um auch den Reservespielerinnen Spielanteile zu geben. Dem Spielaufbau tat das keinen Abbruch. Lediglich fünf Gegentore ließ Leipzig in der zweiten Halbzeit zu.

Allerdings hatte Leipzig auch wenig Gegenwehr. Trier, das immer noch um den Klassenerhalt kämpft, ließ dem HCL viel Spielraum. „Es fehlt uns über die gesamte Spieldauer die Konstanz“, erklärt Gäste-Coach Dago Leukefeld. „Wir haben zu viele Spieler die zu jung und unerfahren sind, um hier das Spiel von Leipzig anzunehmen.“ Lediglich in der ersten Halbzeit konnten die Miezen die Partie offen gestalten. Und obwohl sich zunehmend Unkonzentriertheiten im Spielaufbau der Leipzigerinnen einschlichen, behaupteten den Vorsprung bis zum Ende.

HCL:

Schülke, Plöger – Haugen, Visser, Lyksborg, Augsburg, Müller, Schulze, Kudlacz, Rösler, Lang, Hubinger, Mazzucco, Windisch, Ommundsen.

Trier:

Monz, Kockler – Wilamowska, Vojcic, Zelmel, Premm, Schmele, Vallet, Derbach, Kukic-Radojicic, Lennartz, Rost.

Anne Kunze

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