Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Einzug ins Finale fraglich - HC Leipzig verliert in Buxtehude

Einzug ins Finale fraglich - HC Leipzig verliert in Buxtehude

Die Handballerinnen des HC Leipzig müssen um den Einzug ins Meisterschaftsfinale bangen. Das Team von Trainer Heine Jensen unterlag am Mittwoch im Halbfinal-Hinspiel beim Buxtehuder SV mit 16:21 (5:8) und muss sich im Rückspiel am Sonntag (15.00 Uhr) deutlich steigern.

Voriger Artikel
HC Leipzig schlägt Sindelfingen knapp und zieht ins Meisterschafts-Halbfinale ein
Nächster Artikel
Titeltraum geplatzt - Der HCL verliert das Pokal-Halbfinale gegen den Thüringer HC

Louise Lyksborg kämpft verbissen in Buxtehude - vergebens.

Quelle: Sebastian Brauner

Buxtehude/Leipzig. Vor allem im Angriff zeigte der deutsche Meister ungewohnte Schwächen, daran konnte auch die Rückkehr von Karolina Kudlacz nichts ändern, die mit fünf Treffern erfolgreichste Werferin war. Aufseiten der Gastgeberinnen erzielte Nationalspielerin Stefanie Melbeck (7) die meiste Tore.

Der Buxtehuder Coach Dirk Leun sah sein Team klar im Vorteil. „Wir haben verdient gewonnen“, stellte er nach dem Abpfiff fest. Dem musste HCL-Cheftrainer Heine Jensen beipflichten. „Wir haben vor allem im eigenen Angriff zu viele Chancen weggelassen“, ärgerte sich der Däne. „So kann man am Ende kein besseres Resultat erzielen.“

php459499266c201104272158.jpg

Buxtehude/Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig müssen um den Einzug ins Meisterschaftsfinale bangen. Das Team von Trainer Heine Jensen unterlag am Mittwoch im Halbfinal-Hinspiel beim Buxtehuder SV mit 16:21 (5:8) und muss sich im Rückspiel am Sonntag (15.00 Uhr) deutlich steigern. Vor allem im Angriff zeigte der deutsche Meister ungewohnte Schwächen.

Zur Bildergalerie

Rückkehrerin Kudlacz erzielte den ersten Treffer der Partie (3.). Danach entwickelte sich eine recht ausgeglichene Begegnung, in der der HCL zunächst vorlegen konnte (3:3/8.). Doch dann zogen die Gastgeberinnen vorbei (5:3/16.). Louise Lyksborg vergab frei stehend die Chance zum Ausgleich und Buxtehude nutzte in der Folge die Möglichkeit, den Vorsprung zu vergrößern (8:5/26.). Der HCL erzielte in den ersten 30 Minuten die wenigsten Treffer in der ganzen Saison.

Nach dem Seitenwechsel fielen mehr Tore und Buxtehude blieb vorn (12:10/40.). Der HCL kämpfte und zeigte sich vor allem im Angriff etwas verbessert, aber die Gastgeberinnen aus Niedersachsen behaupteten die Führung (17:13/50.). Auch in der Schlussphase war Buxtehude die bessere Mannschaft und das Team von Bundestrainer Jensen konnte nur versuchen, den Rückstand in Grenzen zu halten.

Im Rückspiel müssen die Leipzigerinnen nun im Prinzip mit mindestens sechs Toren Vorsprung gewinnen, um doch noch ins Finale einzuziehen. Denn dass Buxtehude am Sonntag weniger als 16 Tore erzielt, hält auch Jensen für unwahrscheinlich. „Für uns wird es jetzt schwer, doch wir müssen und werden uns steigern“, gibt sich der 34-Jährige, der seit kurzem auch Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft ist, keineswegs geschlagen.

Sein Gegenüber Leun sieht den Buxtehuder Finaleinzug ebenfalls noch nicht in Sack und Tüten. „Wir wissen, dass der HCL in eigener Halle so gut wie jedes Ergebnis noch drehen kann.“

Buxtehude:

Klijn, Krause – Klein (1), Wode, Fischer (1), Bülau (2), Lütz (2), Lamein (2), Stapelfeldt, Prior, Hayn, Oldenburg (3), Techert (3), Melbeck (7/5)

HCL:

Schülke, Plöger - Haugen, Ulbricht (1), Lyksborg (1), Augsburg (2), Daniels (2/2), Hellriegel, Eriksson, Schulze (1), Kudlacz (5/1), Rösler (2), Müller (2), Kiedrowski

Siebenmeter:

Buxtehude 5/6, HCL 3/6

Zeitstrafen:

Buxtehude 4, HCL 4

Schiedsrichter:

Christoph Immel/Ronald Klein

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte