Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Erste Saisonniederlage für den HC Leipzig im Spitzenspiel - 22:25 gegen den Thüringer HC

Erste Saisonniederlage für den HC Leipzig im Spitzenspiel - 22:25 gegen den Thüringer HC

Leipzig. Die Frauen des HC Leipzig haben die erste Saisonniederlage kassiert. Im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga unterlagen die Messestädter vor 2979 Zuschauern in der heimischen Arena dem noch ungeschlagenen Thüringer HC mit 22:25 (12:11) und müssen damit die Tabellenspitze an den direkten Kontrahenten abgeben.

Beste Leipziger Werfererin der Hausdamen war Karolina Kudlacz (10/5), die in dieser Saison bereits 40 Tore erzielt hat. Bei den Gästen waren Danick Sneider (6) und Katrin Engel (5/2) die besten Werfer. Leipzig rutschte durch die Niederlage auf den zweiten Platz ab.

"Für mich ist das hier keine Überraschung. Heute hat sich bestätigt, was wir vorher schon wussten: Dass Erfurt eine sehr gute Mannschaft ist und ein Gegner, mit dem wir rechnen müssen.", sagte HCL-Trainer Heine Jensen nach dem Spiel. Seine Mädels hätten viele einfache Fehler gemacht, die man sich gegen so ein Topteam nicht leisten darf.

php892019f07f201010062137.jpg

Leipzig. Die Frauen des HC Leipzig haben die erste Saisonniederlage kassiert. Im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga unterlagen die Messestädter vor 2979 Zuschauern in der heimischen Arena dem noch ungeschlagenen Thüringer HC mit 22:25 (12:11) und müssen damit die Tabellenspitze an den direkten Kontrahenten abgeben. Beste Leipziger Werfererin der Hausdamen war Karolina Kudlacz (10/5).

Zur Bildergalerie

Der HCL kam besser ins Spiel und ging in der fünften Spielminute mit 3:1 in Führung. Die Thüringer versäumten es in der Anfangsphase, ihre Chancen umzuwandeln und verdankten es besonders Schlussfrau Maike März, dass sie den Anschluss an die Leipziger nicht verpassten. Zwei Siebenmeter durch Katrin Engel brachten die Thüringer auf 3:4 (9.) heran. Fortan lieferten sich beide Mannschaften einen harten Schlagabtausch, in dem Leipzig die Nase knapp vorn behielt. Eine 7:5-Führung (15.) büßten die HCL-Damen nach drei Pfostentreffern ein und mussten wenig später den zwischenzeitlichen 8:8-Ausgleich hinnehmen. Drei Minuten vor der Pause setzten sich die Messestädter noch einmal mit 12:9 ab.

Nach dem Wechsel trat der THC etwas stärker auf und drehte die Partie zum 14:12 (34.). Leipzig leistete sich Fehler im Zuspiel und hatte Schwierigkeiten, sich gegen die Thüringer Abwehr und die eingewechselte THC-Torhüterin Petra Blazek durchzusetzen. Erst eine Auszeit von Trainer Heine Jensen nach dem 19:22-Rückstand (52.) brachte die Leipziger wieder zurück auf die Erfolgsspur. Anne Ulbricht sorgte für den 21:22-Anschlusstreffer, durch die Abwehr war kaum noch ein Durchkommen und Katja Schülke überzeugte mit zwei Glanzparaden hintereinander. "Ich habe den Mädels nur gesagt, dass sie schneller spielen und die Dinge machen sollen, die wir uns vorgenommen haben und nicht alles durcheinander", sagte Jensen. Ein starker Endspurt reichte am Ende aber nicht mehr zum Sieg.

"Die Enttäuschung ist da, auch wenn wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Wir haben es nicht geschafft, unsere eigentliche Leistung zu bringen", gestand Katja Schülke. Anspannung sei von beiden Seiten da gewesen. Den Grund für die Niederlage ist aus ihrer Sicht, dass die Mannschaft nicht ins Spiel gefunden hat. "22 Tore reichen dann einfach nicht. Aber ich sehe es als Dämpfer und Motivation. Das war nicht das letzte Spiel", so die HCL-Torhüterin. Recht hat sie: kommenden Samstag steht bei Itxako Estella (Spanien) das erste Champions League-Gruppenspiel an.

Statistik:

HCL: Schülke, Ulbricht 4, Lyksborg 1, Augsburg 4, Eriksson, Schulze, Kudlacz 10/5, Rösler 2, Müller 1

Zuschauer: 2979

Siebenmeter: HCL 5/5, THC 5/6

Zeitstrafen: 2:4 Minuten

Frauke Sievers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte