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HC Leipzig
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Es geht um einen Titel und vor allem ums Prestige

Es geht um einen Titel und vor allem ums Prestige

Nach dem letzten Testspiel  am Dienstagabend in Saalfeld gegen den französischen Meister Metz Handball (22:27) richten sich beim HC Leipzig nun alle Augen auf den Sonntag. Dann spielt der HCL gegen den THC in Nordhausen um den Supercup.

HCL-Trainer Norman Rentsch.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. In der Wiedigsburghalle Nordhausen kommt es ab 14 Uhr zur Neuauflage des „Meisterschaftsendspiels“ der vergangenen Saison zwischen dem Meister Thüringer HC und dem Pokalsieger HC Leipzig. „Das ist ein Derby, immer interessant und immer mit einer Menge Brisanz. Man trifft viele alte Bekannte. Ich hoffe auf ein tolles Spiel“, sagt HCL-Trainer Norman Rentsch. Und bei der Paarung HCL gegen THC geht es natürlich auch immer ums Prestige.

Das nimmt aber niemand in den Mund, der HCL-Trainer ist vorsichtig. Denn die bisherige Vorbereitung (zwei zweite Plätze bei Turnieren in Wittlich und Lubin) gibt nur begrenzt Auskunft, wie stark sein Team in diesem Spieljahr einzuschätzen ist. Zum jetzigen Zeitpunkt sei man „sowieso noch nicht bei hundert Prozent“. Nachdem die „Grobstruktur erledigt ist“, sei man nun aktuell in der Phase des „Feintunings“.

Eines ist für Norman Rentsch auch klar: „Egal, wie das Match am Sonntag ausgeht, wegweisend für die Saison ist das Ergebnis nicht, dafür ist es zu früh. Aber wir sehen schon, wo wir stehen.“

Rentsch tut sich also schwer, den Supercup zum großen Hit zu erklären, was auch für seinen Kollegen Herbert Müller gilt. Einen „Test unter Wettkampfbedingungen“ nannte der THC-Trainer den Supercup vor einem Jahr, den sein Team 24:22 gegen Buxtehude gewann.

Uwe Köster

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