Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Furioser Sieg in der Königklasse: Karolina Kudlacz führt HC Leipzig zum wichtigen Erfolg

Furioser Sieg in der Königklasse: Karolina Kudlacz führt HC Leipzig zum wichtigen Erfolg

Die ersten Champions-League-Punkte gehören dem HC Leipzig. Mit einer begeisternden Leistung bezwang das Team von Trainer Norman Rentsch am Sonntag den slowenischen Meister Krim Ljubljana 30:24 (17:11).

Voriger Artikel
HC Leipzig spielt Celle an die Wand – Maura Visser muss verletzt von der Platte
Nächster Artikel
HC Leipzig dominiert in der Champions League: 20 Tore Unterschied gegen Niederösterreich

HCL-Kapitänen Karolin Kudlacz wird beim Spiel gegen Krim Ljubljana behandelt.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Vor mehr als 2000 Zuschauern ragte in der Arena erneut Kapitän Karolina Kudlacz mit acht Toren heraus.

 

„Was wir in Wolgograd nicht gut gemacht haben, ist uns heute besonders gut gelungen“, begründete Spielmacherin Maura Visser die Leistungssteigerung in der Champions League innerhalb einer Woche. Vergangenen Samstag hatte der HCL ins Russland zum Auftakt eine 19:27-Niederlage kassiert. „Unsere Abwehr hat gestanden und vorne haben wir die einfachen Tore gemacht. Ich bin sehr erleichtert“, sagte die Niederländerin.  

 

phpf73f7f5d5d201410261747.jpg

Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich eine gute Ausgangsposition für die Hauptrunde der Champions League gesichert. Am Freitagabend gewann das Bundesliga-Team beim slowenischen Meister Krim Ljubljana mit 35:31. Weil in der kommenden Runde nur die Ergebnisse aus den Spielen gegen ebenfalls qualifizierte Mannschaften zählen, kann der HCL einen ausgeglichenen Punktestand aufweisen.

Zur Bildergalerie

Leipzig erwischte einen optimalen Start, führte schnell mit zwei Toren. Die Gäste wurden nur selten gefährlich, weil der HCL gut verteidigte und Krim viele Chancen liegen ließ. Allerdings verpasste das Rentsch-Team, in Überzahl den Vorsprung auszubauen. Ljubljana bestrafte das und ging beim 6:5 erstmals in Front. Die 30 Schlachtenbummler aus Slowenien sorgten dabei für mächtig Krach.

 

Bereits im vergangenen Jahr traf der HCL in der Vorrunde der Königsklasse auf Krim, musste dabei zwei Niederlagen hinnehmen. In dieser Saison stehen sich zwei ganz andere Teams gegenüber. Der slowenische Verein verkaufte aus finanzieller Not fast all seine Leistungsträger und setzt nun auf junge Kräfte. Leipzig ließ mit Susann Müller für viel Geld ebenfalls seinen Star ziehen.  

 

Doch der HCL zeigte heute sein souveränes Gesicht und schlug bis zur 20. Minute zurück: 11:8. Da half auch die Auszeit von Krims Trainerin Marta Bon, die mit dem Verein bereits zweimal die Champions League gewann, nichts. Denn die Gastgeberinnen warfen sich nun in einen wahren Tore-Rausch. Leipzig nutzte jeden Fehler eiskalt aus und spielte extrem schnell und erfolgreich nach vorn. Ein Polster von sechs Toren war die verdiente Belohnung zur Halbzeit.

 

Nach der Pause kassierte Leipzig drei Treffer am Stück – Rentsch nahm beim 17:14 die Auszeit. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Reaktion seines Teams war eine 21:14-Führung. Mit dem deutlichen Vorsprung zog plötzlich der Schlendrian ein. Krim roch beim 22:18 noch einmal Morgenluft. Doch im richtigen Moment zog der HCL die Zügel wieder an. 24:18 und 28:21 die weiteren Stationen zum wichtigen Erfolg.

 

„Es war heute ein gutes Spiel, aber nicht unser Bestes“, sagte Rentsch. Der HCL-Trainer bemängelte vor allem die nicht genutzten Chancen. Auch Kapitän Karolina Kudlacz blieb bescheiden: „Wir haben mit dieser Leistung einen Schritt nach vorn gemacht, aber auch noch viel zu tun.“

Denn am Samstag trotzte Hypo Niederösterreich, kommenden Freitag Gegner im nächsten Champions-League-Heimspiel, Dinamo Wolgograd ein Unentschieden ab. Damit ist die Gruppe A weiterhin extrem ausgeglichen und spannend, alle Teams haben bereits Punkte geholt.

 

Statistik:

HCL: Kudlacz (8), Müller (1), Hertlein (1), Mazzucco (4), Visser (5), Schulze (4), Lang (7), Reimer, Hubinger, Ioneac, Roth, Schülke, Urbicht

Siebenmeter: 7/6

Zeitstrafen: 6 Minuten:

Zuschauer:

2198

Anne Grimm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte