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Geburtstagsgeschenk für Kapitän Kudlacz: HC Leipzig lässt Oldenburg keine Chance

Geburtstagsgeschenk für Kapitän Kudlacz: HC Leipzig lässt Oldenburg keine Chance

Leipzig. Nur zwei Wochen nach dem bitteren Aus im DHB-Pokal-Viertelfinale ist dem HC Leipzig in der Bundesliga die Revanche gegen den VfL Oldenburg geglückt. Im Spitzenspiel bezwangen die Blau-Gelben den Tabellenvierten am Samstag in der Arena Leipzig souverän mit 35:26 (15:10).

zig souverän mit 35:26 (15:10). Das Team von Trainer Norman Rentsch verteidigt damit den zweiten Rang in der Liga.

Vor mehr als 2000 Zuschauern waren Geburtstagskind Karolina Kudlacz sowie Anne Müller mit acht Toren für den HCL am erfolgreichsten.

 

Für die erste Leipziger Führung sorgte Kudlacz selbst beim 3:2. Der HCL-Kapitän feierte am Samstag seinen 30. Geburtstag, bekam vor dem Spiel einen großen Blumenstrauß und eine Torte übergeben. Allerdings fühlt sich die polnische Nationalspielerin umgeben von "lauter 20-Jährigen immer noch sehr jung", sagte Kudlacz nach dem Spiel und freute sich über die starke Vorstellung ihres Teams. „Vor allem haben wir ihr heute einen tollen Sieg geschenkt“, sagte Trainer Rentsch. Der HCL stand kompakt in der Abwehr und erhöhte bis zur zehnten Minute auf 5:3.

 

Doch Oldenburgs Angie Geschke trumpfte immer wieder im Rückraum auf und so blieb der VfL mit ein bis zwei Toren dran. In der 17. Minute nahm Gästetrainer Leszek Krowicki die erste Auszeit. Das brachte den HCL aber nicht aus dem Konzept – eine 11:6-Führung war die Antwort. „Wir haben gekämpft und vorne Gas gegeben. Die Effektivität war auch gut“, freute sich die treffsichere Anne Müller.  

 

Ab der 20. Minute kam Saskia Lang unter großem Applaus der Fans erstmals nach ihrer Meniskusquetschung wieder zum Einsatz. Zwei verwandelte Siebenmeter und eine starke Katja Schülke im Tor brachte Leipzig ein Polster von sieben Toren. Zur Halbzeit stand ein deutliches 15:10 auf der Anzeigetafel.

Im Pokal führte der HCL nach 30 Minuten 17:9 und brach in Halbzeit zwei ein. Wie würde das Rentsch-Team diesmal aus der Kabine kommen? Entschlossener als vor zwei Wochen. 19:12 hieß es nach 35 Minuten. „Klar wollten wir uns diese blöde halbe Stunde vom Pokalspiel wieder holen. Heute sind wird vorne weg marschiert, haben das Spiel bestimmt und aus unseren Fehlern gelernt“, sagte Rentsch.   

 

Beim 22:14 nahm der VfL die nächste Auszeit. Erneut war Leipzig danach hellwach, erzielte mit zwei Kontern die erste zweistellige Führung. Obwohl der HCL auch fleißig wechselte blieb der Vorsprung komfortabel. Der Sieg geriet nie in Gefahr.

 

Statistik:

HCL: Schülke, Roth, Mazzucco 3, Müller 8, Hertlein 1, Schulze 7/2, Kudlacz 8/2, Hubinger 1, Lang 3, Diehl 2, Reimer 2, Ioneac, Urbicht

VfL: Renner, Wester, Schnack 2, Meyer 2, Deters 1, Birke 2, Müller 4, Wenzl 3, Salberg 1, Geschke 9, Hartstock 2, Behrend

7-Meter: HCL: 5/5 VfL: 4/4

Zuschauer: 2081

Anne Grimm

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