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HC Leipzig besiegt Spreefüxxe Berlin im ersten Spiel der Saison

Starke 2. Halbzeit HC Leipzig besiegt Spreefüxxe Berlin im ersten Spiel der Saison

Im ersten Spiel der neuen Saison hat der HC Leipzig die Spreefüxxe Berlin nach einer starken zweiten Halbzeit besiegt. Die Partei in der Hauptstadt endete 31:26 (14:17) zu Gunsten der Blau-Gelben. Dabei hatte das Team von Trainer Norman Rentsch in der ersten Hälfte Schwierigkeiten.

Neuzugang Shenia Minevskaja sorgt auf der Platte im Spiel des HCL für viel Dynamik.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig/Berlin. Der HC Leipzig ging in der ersten Spielminute durch Saskia Lang in Führung. Kurz darauf erhöhte Alex Mazzucco. In der 8. Minute gerieten die Messestädterinnen durch einen Doppelschlag von Frida Tegstedt und Myrthe Schoenaker in der Berliner Sömmeringhalle erstmals in Rückstand (5:4). Doch Karoline Kudlacz-Gloc konnte ausgleichen. Leipzigs Trainer Norman Rentsch nahm eine Auszeit. Anschließend brachte er die quirlige Shenia Minevskaja und eine bissige Helena Hertlein in die Partie, was sich umgehend auszahlte. Dennoch hielten die Spreefüxxe weiter Tuchfühlung: Nach einer Viertelstunde stand es 7:8.

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Leipzig. Der HC Leipzig hat im Nachholspiel am Mittwochabend in Berlin gegen die Spreefüxxe eine Niederlage kassiert. Über weite Strecken musste das Team um Trainer Norman Rentsch einem Rückstand hinterher laufen. In Führung gingen die Blau-Gelben nur ein Mal – in der 1. Spielminute. Die Partie endete mit 32:29 (15:14). Dabei hatten die Gäste auch damit zu kämpfen, dass nicht alle Spielerinnen heil vom Ausflug zur Nationalmannschaft zurückkehrten.

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Die Führung wechselte in den kommenden Minuten zwischen den beiden Teams hin und her. Kudlacz-Gloc und Michelle Urbricht glichen aus, erst Lang brachte die Gäste wieder in Führung. Nach einem Doppelpack durch Berlins Christine Beier setzten die Spreefüxxe zum Schlussspurt vor der Pause an. Hinzu kam noch eine Zeitstrafe für Luisa Schulze. Nach 30 Minuten und stand es 17:14 für die von Lars Melzer trainierte Heimmannschaft. „Wenn man in einer Halbzeit 17 Gegentore kassiert, dann ist klar, woran es lag“, kommentierte HCL-Manager Kay-Sven Hähner die erste Halbzeit. „Abwehr und Torhüter haben da die nötige Aggressivität vermissen lassen.“

HCL spielt Berlin nach dem Wechsel an die Wand

Nach dem Wiederanpfiffl hatte zuerst Berlins Frida Tegstedt die entscheidende Fortune vor dem Tor. Doch Kudlacz-Gloc verkürzte umgehend. In der 37. Minute war es erneut Michelle Urbicht, die den Ausgleich für den HCL besorgte, bevor Saskia Lang die Blau-Gelben mit 19:20 in Führung brachte. Die Leipzigerinnen wirkten in dieser Phase konzentrierter. In der 43. Minute handelte sich Lang eine Zeitstrafe ein. Doch der HCL hatte seine anfängliche Schwächephase überwunden. Selbst in Unterzahl fielen die Tore: Anne Hubinger zum 21:24. Kaum war Saskia Lang wieder auf der Platte, da wurde Alexandra Mazzucco von den Schiedsrichtern für zwei Minuten zum Verschnaufen gebeten.

Nach 50 Minuten stand es 21:26 für den HC Leipzig. Die Spreefüxxe konnten im zweiten Durchgang bis dahin lediglich vier Mal treffen. Auch Anne Hubinger bekam noch ihre zwei Minuten. Katja „Schülki“ Kramarczyk vereitelte kurz darauf einen Siebenmeterwurf und Mazzucco traf anschließend.

Leipzigs Trainer Rentsch brachte er einen weiteren Neuzugang auf die Platte: die erst 16-jährige Franzi Peter bekam ihre Chance. Kurz darauf konnte Luisa Schulze einen Abwurf von Ex-HCL-Keeperin Julia Plöger blocken und verwandeln: Tor für die Damen in blau-gelb. Dafür musste nun Nele Reimer auf die Bank. Zwei Treffer gab es für die Gäste noch durch Schulze und Minevskaja. So stand es nach einer starken zweiten Halbzeit 26:31. Der HC Leipzig hat das erste Spiel der Saison für sich entscheiden können. „Das war mitreißend und begeisternd, was wir da gezeigt haben. Die Mannschaft hat alles, was wir hatten ins Spiel geworfen“, erklärte Hähner noch am Abend.

Spitzen-Handball in der heimischen Arena

„Für uns ist das Glas heute halbvoll“, so Hähner. Die Mannschaft habe sich mit der starken zweiten Hälfte das nötige Selbstvertrauen für die anstehenden Gegner geholt. Das erste Heimspiel der neuen Erstligasaison am kommenden Samstag wird gleich ein richtiger Handball-Kracher. Mit dem Buxtehuder SV ist einer der Titelanwärter zu Gast in der Arena Leipzig. Gegen den DHB-Pokalsieger und Vizemeister wird am 19. September, um 18 Uhr angeworfen. Der Vorverkauf beginnt am Dienstag, die Dauerkarten für die Saison werden ab Mittwoch ausgegeben.

Schon in der Woche darauf wird es erneut spannend in Leipzig: Der HCL muss gegen den TuS Metzingen ran. In der Vorsaison landeten die „Tussies“, wie sie sich nennen, zwei Plätze vor den Leipzigerinnen. Am Sonntag, dem 27. September, geht es 18.00 Uhr los. Franziska Mietzner, Neuzugang vom Thüringer HC und derzeit an einer Knieverletzung laborierend, könnte dann schon wieder mit dabei sein, zeigte sich Manager Hähner zuversichtlich.

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