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HC Leipzig bezwingt Leverkusen mit fast 20 Toren Vorsprung

Auswärtssieg HC Leipzig bezwingt Leverkusen mit fast 20 Toren Vorsprung

Leipzigs Handballerinnen mussten sich am Sonntag im Auswärtsspiel mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen messen. Das Team von Trainer Norman Rentsch präsentierte sich von Beginn an konzentriert und wurde für eine starke Leistung belohnt.

Die Spielerinnen vom HCL haben nach ihrem Auswärtserfolg in Leverkusen Grund zum Jubeln. (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Auswärtssieg für Leipzigs Handballerinnen: Der HC hat den TSV Bayer 04 Leverkusen am Sonntag 36:18 (17:8) besiegt. Das Team von Trainer Norman Rentsch zeigte bei einem temporeichen Match eine starke erste Hälfte und ließ den Gastgebern keine Chance. In den höchsten Tönen lobte HCL-Manager und Geschäftsführer Kay-Sven Hähner die Leistung. „Wir waren auf allen Positionen stark, haben einen Wahnsinnsdruck entwickelt“, sagte er. Und diesen vor allem 60 Minuten auf die Platte gebracht. „Konzentriert und diszipliniert“, brachte es Rentsch auf den Punkt.

Nach einem frühen Rückstand zu Beginn übernahm der HC in der 6. Minute beim 3:4 die Führung, die bis zum Abpfiff nicht wackelte. Zwar zeigten beide Mannschaften zunächst ein ausgeglichenes Spiel, doch Leipzig machte es den Werkselfen dank starker Abwehr sichtlich schwer. Auch als Luisa Schulze in der 13. Minute mit einer Zeitstrafe auf die Bank geschickt wurde, konnte sich Leverkusen in Überzahl nicht absetzen. Nach gut 15 Minuten verwandelte Shenia Minevskaja einen 7-Meter und vergrößerte den Vorsprung des HC auf 5:10. Bis zur Pause zeigten sich die Leipzigerinnen weiter konzentriert, das Resultat ein Halbzeitstand von 8:17.

Mit neun Toren Vorsprung im Rücken startete der HCL spritzig in die zweite Hälfte. Die Mannschaft hielt das Tempo merklich hoch, Angriff, Abwehr und Katja Kramarczyk im Tor spielten fokussiert zusammen. Beim 15:26 nahm Gäste-Coach Renate Wolf eine Auszeit (44. Minute), doch auch danach fiel den Elfen zu wenig ein. Kurz vor dem Abpfiff scheiterten schließlich erst Jennifer Rode (58.), dann Kim Berndt (59.) vom 7-Meter-Punkt vor dem Tor des HC. In der letzten Aktion verwandelte Minevskaja für Leipzig zum 18:36, der HC jubelte über den Auswärtserfolg.

„Wir haben sehr wenig über den Kreis zugelassen“, resümierte der Trainer nach dem Match. „Der Sieg mit 18 Treffern Vorsprung war auch in der Höhe verdient.“ Nach der starken Präsentation in Leverkusen muss das Team am Mittwoch (19.30 Uhr) zuhause gegen Buxtehude ran.

Statistik:

HCL : Kramarczyk, Kurzke, Roth, Mazzucco 1, Einarsdottir 1, Schulze 3, Kudlacz-Gloc 10, Bösch 3, Hubinger 2, Lang 6, Reimer 3, Minevskaja 5, Rode 2

TSV : Zec, Centini, Fehr, Bijan 2, Jurgutyte 2, Seidel, Braun, Zschocke, Potocki 2, Bruggemann, Adams, Karolius 3, Berndt 2, Janouskova, Schilk, Rode 7

2-Minuten: HCL: 2 TSV: 2
7-Meter: HCL: 4/4 TSV: 5/2

jhz / bly

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