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HC Leipzig gewinnt Spitzenspiel gegen Buxtehude – Fünfter Heimsieg in Serie

HC Leipzig gewinnt Spitzenspiel gegen Buxtehude – Fünfter Heimsieg in Serie

Leipzig. Der HC Leipzig hat mit einem Sieg im Topspiel gegen den Buxtehuder SV seinen zweiten Tabellenplatz untermauert. In einer spannenden Partie setzten sich die Leipzigerinnen am Mittwochabend mit 35:33 (20:17) durch.

Auf den Drittplatzierten BSV sind es damit nun schon zwölf Punkte Vorsprung. Heißt: Die Meisterschaft wird wohl erneut zwischen dem HCL und dem Erzrivalen sowie Tabellenführer Thüringer HC entschieden.

 

„Leipzig und Thüringen sind nun mal die Teams mit den besten Kadern. Die Tabelle lügt nicht. Alle anderen bringen in der Bundesliga nicht die Konstanz, auch wir nicht“, sagte Buxtehudes Trainer Dirk Leun nach dem hart umkämpften Duell mit dem HCL.

Die Partie gegen den Buxtehuder SV war gleich aus mehreren Gründen eine besondere: Zum Spitzenspiel standen sich Tabellenzweiter und -dritter gegenüber. Außerdem hatten sich beim hitzigen 26:25-Sieg im Hinspiel mit Anne Hubinger und Anne Müller gleich zwei Leipzigerinnen schwere Verletzungen zugezogen.

Der HCL startete denkbar schlecht ins Topspiel und lag 0:3 zurück. Dank vier Treffern von WM-Torschützenkönigin Susann Müller war Leipzig beim 5:5 erstmals dran. Buxtehudes Trainer Leun versuchte es mit einer Auszeit.

Lange ersehntes Comeback von Anne Müller

In der 11. Minute kehrte Anne Müller nach mehr als drei Monaten Verletzungspause aufs Feld zurück. Die Kreisläuferin erzielte beim 8:7 ihr erstes Tor nach dem Innenbandabriss am linken Knie. „Ich habe mich gefreut, endlich wieder dabei zu sein. 100 Prozent waren das heute allerdings noch nicht bei mir“, sagte die Nationalspielerin. Die Partie blieb wie schon im Hinspiel hitzig, doch auf beiden Seiten fielen viele und für die knapp 2000 Zuschauer ansehnliche Treffer.

Das Torfestival schien sich beim 18:14 zugunsten der Gastgeberinnen zu wenden. Doch der BSV kam wieder auf 18:17 heran. „Wir bekommen momentan zu viele Gegentore, nachdem wir selbst einen Treffer erzielt haben, weil wir nicht schnell genug zurück laufen. Bis zur Meisterrunde müssen wir das unbedingt verbessern“, sagte Maura Visser. Zur Pause setzte sich Leipzig noch einmal ab. Auf Susann Müllers Konto gingen bis zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Treffer.

Hubinger sorgt für die Entscheidung

Die zweite Halbzeit begann genauso unglücklich wie die Erste. Leipzig fing sich viele Konter und drei Tore am Stück zum 21:21. Die Partie war nun zerfahren und geprägt von Zeitstrafen sowie Siebenmetern. Auch die Führung wechselte ständig hin und her. „Wir haben es versäumt, die Big Points zu machen. Das bestraft so eine Mannschaft wie der HCL natürlich“, gab BSV-Coach Leun geknickt zu Protokoll. In der 48. Minute war Leipzig erstmals wieder mit zwei Toren vorn.

Wieland Schmidt raufte sich an der Seitenlinie die Haare, denn seinem Team gelang es in den entscheidenden Phasen auch nicht, sich abzusetzen. Als Melanie Herrmann in der 58. Minute den Siebenmeter beim Stand von 34:32 festhielt, war immer noch nichts entschieden, weil Buxtehude kurz darauf zum 34:33 traf. Anne Hubinger verwandelte zum alles entscheidenden 35:33. Für den HCL war es im fünften Januar-Heimspiel der fünfte Sieg. „Die erste Woche ist rum, wir haben dreimal gewonnen. Der Start war auf jeden Fall erfolgreich“, fasste Max Berthold seinen Einstand als Bundesliga-Trainer zusammen.

Statistik:

 

HCL:

Herrmann, Roth, Mazzucco 2, Bont , Kudlacz 9/1, Rösike, Lederer, Schulze 1, Visser 3, Müller S. 15/1, Hubinger 1, Lang 3, Müller A. 1

 

BSV:

Lenz, Gronemann, Deen 5, Ägren 6, Bülau 7, Limberg, Lamp, Gubernatis 5, Oldenburg 2, Techert 4, Kaiser, Hayn, Lembke 4

 

7-Meter:

HCL: 2/2, BSV: 7/5

 

Zuschauer:

1971

Anne Grimm

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