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HC Leipzig gewinnt zweites Champions-League-Gruppenspiel 31:25

HC Leipzig gewinnt zweites Champions-League-Gruppenspiel 31:25

Leipzig. Der HC Leipzig hat auch das zweite Gruppenspiel der Champions League gewonnen und bleibt Spitzenreiter der Gruppe B. Die Messestädter bezwangen den DVSC Korvex (Ungarn) vor 2747 Zuschauern mit 31:25 (16:11).

Nach einem souveränen Start gerieten die HCL-Frauen ab Mitte der zweiten Halbzeit in Bedrängnis und mussten zwischenzeitlich um den Sieg bangen. Beste Leipziger Werferin war Ania Rösler (7/3). Bei den Ungarinnen aus Debrecen trafen Anett Karmen Sopronyi (7) und Viktoria Csaki (7) am häufigsten. "Ich denke, dass wir am Ende verdient gewonnen haben. Wir waren clever genug und haben den Überblick behalten", sagte HCL-Trainer Heine Jensen.

Leipzig hatte den besseren Start, legte Tempo-Handball vor und ging bereits in der achten Minute mit 5:1 in Führung. Ungarn hielt dem Niveau der Leipziger nicht stand und konnte die Hausdamen auch mit ihrer defensiven Ausrichtung nicht stoppen. Stattdessen kassierten sie für ihre Notbremsen  Zweiminuten-Strafen. Ab der 20. Minute kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel, näher als auf fünf Tore Differenz kamen sie bis zur Pause aber nicht heran. "Wir hatten anfangs eine sehr gute Verteidigung. Ungarn ist nicht so gut mit zurückgelaufen gekommen, das hat uns in die Karten gespielt", analyisierte die beste Leipziger Werferin Ania Rösler.

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Leipzig. Der HC Leipzig hat auch das zweite Gruppenspiel der Champions League gewonnen und bleibt Spitzenreiter der Gruppe B. Die Messestädter bezwangen den DVSC Korvex (Ungarn) mit 31:25 (16:11). Nach einem souveränen Start gerieten die HCL-Frauen ab Mitte der zweiten Halbzeit in Bedrängnis und mussten zwischenzeitlich um den Sieg bangen. Beste Leipziger Werferin war Anja Rösler (7/3).

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Nach dem Wechsel war das Spiel zunächst ausgeglichener, dann hätte Leipzig den Sieg fast verschenkt. Zehn Minuten lang konnte der HCL den Vorsprung halten, knickte dann jedoch ein. Zwei schwache Torversuche scheiterten an der ungarischen Schlussfrau. Der DVSC legte nach, verringerte in Unterzahl den Rückstand auf 21:23 (46. Minute) und kam wenige Minuten später zum 23:24-Anschlusstreffer (49. Minute). "Wir haben kurzzeitig den Faden verloren", kommentierte die beste Leipziger Werferin, Ania Rösler, die Schwächephase. "Ich wusste schon vorher: Wenn wir gut spielen, sind wir ein kleines bisschen vor Ungarn, wenn die Ungarn gut spielen, sind sie ein kleines bisschen vor uns. In der Gruppe sind alle Mannschaften auf Augenhöhe", meinte Jensen. Allerdings sei das auch gut so, dann müssen die Mädels immer hundert Prozent geben.

Anne Müller mit zwei Treffern und Katja Schülke mit mehreren Paraden brachten die Messestädter wieder auf die Gewinnerstraße. Eine Chance zur Vorentscheidung verpasste Karolina Kudlacz drei Minuten vor Spielende mit einem Siebenmeterversuch, der weit über das Tor ging. Ein starker Endspurt und ein Treffer in letzter Sekunde sorgten schließlich aber für das doch ansehnliche Ergebnis. Am Ende warnte Heine Jensen vor zu großer Euphorie: "Wir haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft. Aber wenn wir die nächsten beiden Spiele verlieren, sieht es ganz anders aus. Es ist wichtig, dass wir jetzt die Füße am Boden halten."

HCL:

Schülke, Plöger; Ulbricht 6, Lyksborg 4, Augsburg 5, Daniels 1, Eriksson 1, Schulze, Kudlac 5/1, Rösler 7/3, Müller 2, Kiedrowski, Haugen

Debercen:

Triffa, Kiss; Juhasz 1, Csaki 7, Sopronyi 7/1, Bogdanovic 3, Hornyak 1, Bognar 5/3, Bulath 1.

Zuschauer:

2747

Siebenmeter:

HCL 6/4, DVSC 4/4

Zeitstrafen:

HCL 2, DVSC 3

Frauke Sievers

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