Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

HC Leipzig
Google+ Instagram YouTube
HC Leipzig holt Heimsieg gegen Buxtehude - Anne Ulbricht mit Kreuzbandriss vom Platz

HC Leipzig holt Heimsieg gegen Buxtehude - Anne Ulbricht mit Kreuzbandriss vom Platz

Leipzig. Revanche geglückt: Die Handballerinnen des HC Leipzig haben am Mittwoch im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga den Vizemeister Buxtehuder SV bezwungen.

Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen setzte sich mit 32:21 (16:8) durch. Damit revanchiert sich der HCL im ersten Heimspiel der Saison für die bittere Halbfinalniederlage der Deutschen Meisterschaft in der vergangenen Saison. Allerdings verliert der HCL gleichzeitig Anne Ulbricht, die sich einen Kreuzbandriss zuzog.

„Wir haben heute eine gute Leipziger Mannschaft gegen schlechte Buxtehuder gesehen. Der Sieg, mit dem Ergebnis ging deshalb verdient an den HCL", sagt BSV-Trainer Dirk Leun. Seine Mannschaft müsse sich den Vorwurf gefallen lassen, viele eigene Fehler begangen zu haben. „Auch hat uns Katja Schülke im Tor den Zahn gezogen." Dagegen freute sich HCL-Chefcoach Madsen über den verdienten Sieg. „Ich bin natürlich zufrieden, dass heute alles geklappt hat."

Alles andere als glücklich ist der Däne allerdings über den Ausfall von Ulbricht. Die Rückraumspielerin verdrehte sich bereits in der vierten Spielminute während einer Finte das Knie. Die dienstälteste HCL-Spielerin musste anschließend mit einem Kreuzbandriss vom Feld getragen werden. Der HCL ließ sich von dem frühen Aus jedoch nicht beeindrucken und setzte sich auf 6:4 (13.) erstmals ab. Bis zur 16. Minute erhöhte Leipzig schließlich auf 8:4. „Das Spiel haben wir heute ganz klar in der Abwehr gewonnen", freut sich Saskia Lang. „Als ich in der 18. Minute eingewechselt wurde habe ich nur noch von Jochen Holz gehört, dass wir bis dahin erst einen Fehler in der Deckung gemacht haben."

Dass Leipzig die Führung dennoch nicht weiter ausbauen konnte, lag zum einen an der stark aufgelegten Jana Krause im Tor. Zum anderen leistete sich der Gastgeber vermehrt technische Fehler. Trotz dass HCL-Keeperin Katja Schülke auf der anderen Seite ihrer Kollegin in nichts nachstand, konnte auch sie den Anschlusstreffer von Buxtehude zum 8:9 nicht verhindern.

In der Folge erhöhte Leipzig schließlich wieder das Tempo. Vor allem Neuzugang Lang, die nach ihrem Nasenbeinbruch erstmals ein Pflichtspiel für die Leipzigerinnen bestritt, wusste zu überzeugen und markierte in der 22. Minute das 11:8.

Nach dem Seitenwechsel baute der HCL die Führung auf 18:10 aus. Vor allem die Abwehrreihen dominierten das Spiel. Während die Messestädterinnen dennoch ein ums andere Mal zum Torerfolg kamen, mühten sich die Gäste. Das Team von Dirk Leun tat sich schwer, sein Angriffsspiel aufzubauen. „Wir haben uns viele Würfe genommen, die wir uns gegen Leipzig nicht nehmen dürfen", kritisiert Leun. Das habe am Ende dem Gegner in die Karten gespielt.

Bis zur 51. Minute hatte Leipzig sich die erste Zehn-Tore-Führung (26:16) erspielt - was gleichzeitig die Vorentscheidung bedeutete. „Es ist natürlich schön, so deutlich zu gewinnen. Das gibt uns Selbstbewusstsein. Gerade für das Europa-Cup-Spiel am Wochenende", sagt Ania Rösler. Allerdings würde erst am Ende der Saison abgerechnet werden.

HCL

: Schülke, Plöger - Visser (4), Ulbricht, Lyksborg (6), Augsburg (7), Müller (1), Hellriegel, Schulze (2), Rösler (2/1), Lang (3), Hubinger (3), Windisch (2/2), Ommundsen (2/1).

BSV

: Lenz, Krause - Klein (2), Fischer (2), Bülau (4), Lütz, Lamein (4/2), Stapelfeldt (4), Prior, Langkeit (2), Oldenburg (1), Hayn (1), Techert (1), Melbeck (1/1).

Zuschauer: 2294 7m HCL 7/4, BSV 3/2

2min HCL 1, BSV 1

Anne Kunze

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte