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HC Leipzig kassiert Niederlage im Duell gegen Favoriten Skopje

Auswärts in Mazedonien HC Leipzig kassiert Niederlage im Duell gegen Favoriten Skopje

Niederlage für Leipzigs Handballerinnen: Der HCL musste sich im Champions-League-Auswärtsspiel dem Favoriten Vardar Skopje mit fast 20 Toren Rückstand geschlagen geben. Die Gastgeber ließen kaum Chancen zu.

Der HCL biss sich am Freitag bei Gastgeber Vardar Skopje die Zähne aus.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Herbe Niederlage in Mazedonien: Der HC Leipzig hat am Freitagabend das Champions-League-Duell gegen den Favoriten Vardar Skopje mit  24:41 (14:19) verloren. Nach einem schwierigen Start beim mazedonischen Topverein konnten sich die Leipzigerinnen zwar zwischenzeitlich steigern, von einem Punktgewinn blieb der HCL aber weit entfernt. Erfolgreichste Leipzigerinnen waren Anne Hubinger und Shenia Minevskaja mit je fünf Toren. Beim Gastgeber glänzte Jovanka Radicevic mit sechs Treffern.

Am zweiten Spieltag der Champions League waren die Spielerinnen des HC Leipzig in Skopje zu Gast.

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Zu Beginn agierte das Team von Trainer Norman Rentsch nervös, die Favoritenrolle des Gegners hatte die Leipzigerinnen merklich eingeschüchtert.  Nach zehn Minuten lag der HC bei einem Stand von 7:1 sechs Treffer zurück, auch dank der starken Leistung von Vardars Torhüterin. Auf Seite der Leipziger nicht dabei war die durch eine Gehirnerschütterung geschwächte Luisa Sturm. Verletzt fehlten auch Michelle Urbicht und Saskia Lang.

Die Gastgeber ließen in der ersten Hälfte kaum etwas zu, auch wenn sich der HC langsam steigerte. Beste Spielerin der Gäste bis dahin Alexandra Mazzucco, die als einzige zuverlässig traf. Nach einer strittigen Zeitstrafe kurz vor der Pause gingen die Spielerinnen bei einem Stand von 19:14 in die Kabine.

Trotz der deutlichen Leistungssteigerung zum Ende der ersten Hälfte hielt der Auftrieb der Leipzigerinnen nicht lange an. Der HC spielte holprig, Skopje stand weiter stark zusammen. Die Mazedonierinnen hatten erst vor wenigen Tagen ihre Trainerin entlassen. Dennoch – oder gerade deswegen – zeigte die Mannschaft ihre ganze Stärke.

Auch zwei frühe Auszeiten in Halbzeit zwei aufseiten der Leipzigerinnen halfen nicht. Rentschs Mut wurde kaum belohnt, Vardar zog weiter davon. Ein Treffer von Minevskaja in  der 45. Minute verringerte den Abstand zwar zwischenzeitlich auf unter zehn (30:21), kurz drauf hagelte es aber weiter Gegentore im Kasten der Leipzigerinnen.

So trennten sich beide Teams schließlich mit 41:24. Gegen die starke Abwehr der Frauen aus Skopje fand der HC am Freitagabend kein Mittel. Nach der Niederlage im ersten Spiel der Champions League gegen Astrachan am vergangenen Samstag können die Leipzigerinnen auch am zweiten Spieltag kein Erfolgserlebnis mit nach Hause nehmen.

jhz

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