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HC Leipzig mit 26:26 beim VfL Oldenburg - Madsen: Spiel aus der Hand gegeben

HC Leipzig mit 26:26 beim VfL Oldenburg - Madsen: Spiel aus der Hand gegeben

Die Handballerinnen des HC Leipzig mussten sich zum Bundesliga-Auftakt beim VfL Oldenburg mit einem 26:26 (11:14)-Unentschieden zufrieden geben. Vor 1410 Zuschauern in der EWE-Arena war am Sonntag HCL-Neuzugang Maura Visser (5/2) die beste Werferin für die Gäste.

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Quelle: Sebastian Brauner

Oldenburg. Aufseiten des VfL trafen Laura van der Heijden (6) sowie Lois Abbingh (6/4) am meisten. „Der Sieg war drin, aber durch zu viele individuelle Fehler bringen wir uns leider selber um den Sieg“, sagte HCL-Manager Kay-Sven Hähner.

Der mehrmalige deutsche Meister und Pokalsieger begann nervös. Es dauerte einige Minuten, bis sich der HCL gefangen hatte und durch den Treffer von Anne Müller (15.) zum 6:4 erstmals mit zwei Toren in Führung ging. Oldenburg ließ sich nicht abschütteln und glich in der 18. Minute zum 7:7 aus.

Aus einer sicheren Abwehr heraus gelang es den Messestädterinnen schließlich, sich durch fünf Tore in Serie wieder abzusetzen. Dabei war es Mette Ommundsen (26.), die den Treffer zum 13:8 für Leipzig markierte. Die 34-jährige Norwegerin, die nach der vergangenen Saison ihr Karriereende bekannt gab, wurde vor der Partie reaktiviert, um die Ausfälle von Karolina Kudlacz sowie Saskia Lang zu kompensieren.

Nach dem 11:14-Halbzeitstand war es dann der VfL, der schneller zurück in die Partie fand. Bis zur 37. Minute hatten die Oldenburgerinnen den Rückstand wieder egalisiert und zum 15:15 ausgeglichen. Trotz starker Leistung von HCL-Torhüterin Katja Schülke ging der Gastgeber durch Kim Birke (45.) erstmals mit 20:18 in Führung.

Leipzig kämpfte sich in der 58. Minute zurück, erspielte sich seinerseits ein 25:24. Allerdings gelang es der Mannschaft von Trainer Stefan Madsen nicht, den knappen Vorsprung zu verwalten.

HCL-Coach Madsen zeigte sich nach der Partie zerknirscht: "Wir haben das Spiel in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte aus der Hand gebeben. In dieser Phase waren wir mental nicht auf dem Parkett. Am Ende müssen wir uns sogar noch glücklich schätzen, hier einen Punkt mitgenommen zu haben. Denn der letzte VfL-Angriff hätte genauso gut in unserem Tor landen können." Dieser war von der Abwehrreihe der Leipzigerinnen geblockt worden.

dpa/chl

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