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HC Leipzig stößt Tür zur Champions League auf – deutlicher Erfolg gegen weißrussische Meister

HC Leipzig stößt Tür zur Champions League auf – deutlicher Erfolg gegen weißrussische Meister

Der HC Leipzig ist nur noch einen Sieg von der Königsklasse entfernt. Das Team von Trainer Norman Rentsch bezwang am Samstag vor 1891 Zuschauern in der Leipziger Messehalle den weißrussischen Meister BNTU Minsk mit 22:18 (15:5).

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Karolina Kudlacz in der Handball Champions League Qualifikation gegen Minsk.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Am Sonntag trifft der HCL im Finale des Champions-League-Qualifikationsturniers auf den FTC Budapest. Die Ungarinnen bezwangen im zweiten Halbfinale am Samstag Sercodak Dalfsen mit 33:25 (20:14).

„Wir wissen natürlich, dass es morgen viel schwieriger wird. Aber es war wichtig, dass wir heute souverän und kontrolliert den Einzug ins Finale geschafft haben“, sagte Karolina Kudlacz, die mit sechs Treffern erneut die meisten Tore für den HCL erzielte. Die treibende Kraft in Reihen des HCL war von Beginn an die Kapitänin, die vom Gegner nur durch Fouls gestoppt werden konnte. Leipzig brauchte zwar ein paar Minuten, um richtig ins Spiel zu finden, lag aber sofort in Führung. Minsk hatte nicht viel entgegen zu setzen. Auch die Auszeit beim Rückstand von 2:6 blieb erfolglos. Vor allem im Angriff war das weißrussische Team schwach.

Anne Müller bekam am Kreis Zuckerpässe von Kudlacz und Visser, sodass der HCL nach einer Viertelstunde bereits 8:3 vorn lag. „Diese internationale Stimmung, da bekommt man schon immer Gänsehaut“, schwärmte Nationalspielerin Müller. Sie genoss den ersten Auftritt mit dem HCL in der Messehalle 1 und lobte die „gute Stimmung dank der engen Tribünen“.

Ende der ersten Halbzeit brachte HCL-Coach Rentsch bereits die junge Nele Reimer, die auch gleich zum 14:5 einnetzte. „Das war die beste erste Halbzeit, die ich von meiner Mannschaft in dieser Saison bisher gesehen habe“, sagte Rentsch, der seine Premiere auf internationalem Boden feierte.  

Kräfte sparen für das entscheidende Spiel am Sonntag hieß auch die Devise nach der Pause. Leipzig erzielte bis zur 45. Minute in der zweiten Halbzeit gerade einmal drei Tore. Doch Gefahr kam nicht auf. Auch weil Torhüterin Katja Schülke so einige Chancen der Gäste vereitelte. Mit Michelle Urbicht und Isa-Sophia Rösike brachte der HCL weitere Nachwuchstalente ins Spiel.  Über die Stationen 17:6 und 19:12 fuhr der HCL den Sieg ein.

Maura Visser hofft, dass am Sonntag noch mehr Fans in die Halle pilgern, um dem HCL den Rücken zu stärken, denn Budapest wird ein anderer Kaliber, als Minsk. „Die sind vor allem in der breite sehr gut besetzt“, weiß die Niederländerin. Trainer Norman Rentsch legt nun noch eine Nachtschicht ein, um den Gegner per Video zu studieren. „Wir wollen morgen die Emotionen weiter hoch halten. Budapest ist nach wie vor der Favorit und das tut uns auch ganz gut“, sagt der HCL-Coach.

Das Finale startet am Sonntag um 19.05 Uhr in der  Halle 1 auf der neuen Messer und wird wieder von LVZ-Online live im Videostream übertragen.

Statistik:

HCL: Kudlacz 6, Müller 4, Hertlein 3, Mazzucco 3, Visser 3, Schulze 2, Reimer 1, Hubinger, Ioneac, Rösike, Roth, Schülke, Urbicht

Siebenmeter: HCL: 4/2   Minsk: 4/1

Zuschauer: 1891

Anne Grimm

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