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HC Leipzig unterliegt Brest und scheidet aus Pokal aus

EHF-Cup HC Leipzig unterliegt Brest und scheidet aus Pokal aus

Mit einer 20:23 (10:10) Niederlage in Brest ist der HC Leipzig am Sonntag aus dem EHF-Cup ausgeschieden. Trainer Norman Rentschs Ansage, sich möglichst teuer zu verkaufen, haben seine Spielerinnen aber eingelöst.

HCL Torhüterin Katja Kramarczyk (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Es war ein Abschied in Würde: Der HC Leipzig ist am Sonntag mit einer 20:23 (10:10) Niederlage gegen Brest Bretagne aus dem EHF-Pokal ausgeschieden. Das Team von Trainer Norman Rentsch leistete allerdings starken Widerstand, kämpfte sich immer wieder an die französischen Gastgeberinnen heran und konnte zeitweise sogar ausgleichen.

Die Leipzigerinnen leisteten von Beginn an starken Widerstand. Brest wiederum wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Angriffe der Französinnen Pineau, Geiger und Copy gingen zunächst ins Leere. Doch auch der HCL kam nicht zum Abschluss und so fiel das erste Tor erst nach knapp sechseinhalb Minuten durch Melinda Annamaria Geiger. Hildigunnur Einarsdottir glich allerdings umgehend aus.

In der Folge konnten die Gastgeberinnen zunächst leichte Vorteile gewinnen, doch Leipzig blieb ihnen dicht auf den Fersen. 3:1, 4:2, 5:3, 6:4 lauteten die Stationen bis zur 17. Minute. Zwei Treffer von Astrid N’Gouan und einem von Alice Durand später hatten sich die Bretonen zwar kurz auf ein 9:5 abgesetzt. Den Vorsprung verschenkten sie dann aber wieder. Tamara Bösch traf, dann vier Mal Alexanda Mazzucco – und plötzlich stand zur Halbzeit ein 10:10 Auslgeich auf der Tafel.

Die Pause nutzte Brests Trainer Romain Corre offenbar, um seine Mannschaft aufzuwecken. Die Französinnen starteten dominant in den zweiten Durchgang und stellten rasch einen Vier-, dann Fünf-, und schließlich sogar Sechs-Tore-Vorsprung her. Nach 44 Minuten stand es 18:12.

Doch das Team von Leipzigs Trainer Norman Rentsch kämpfte sich erneut ran. Reimer, Urbicht und Sturm trafen, da stand es nur noch 19:16 für Brest. Knapp zehn Minuten später war der Abstand beim 22:20 weiter dahingeschmolzen. Würde der HCL das Spiel heute sogar noch drehen können? Maud Eva Copy setzte mit ihrem letzten Treffer für die Gastgeberinnen den Schlusspunkt. Das von Rentsch ausgegebene Ziel, sich möglichst teuer zu verkaufen, haben seine Spielerinnen allerdings eingelöst.

Die Niederlage besiegelt zwar die Möglichkeit für den HCL, die Hauptrunde des EHF-Pokals zu erreichen. Ein letztes internationales Spiel steht allerdings noch an. Am kommenden Wochenende reist Rentsch Team nach Ungarn, wo sie vom Fehévár KC empfangen werden.

Clemens Haug

Statistik:

Brest : Geiger (4), Copy (4)

HCL : Mazzucco (7), Reimer (5)

Siebenmeter: HCL 3/5, Brest 1/1

Zeitstrafen: HCL 2x2 Miniten, Brest 1x2 Minuten

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