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HC Leipzig verliert auch Rückspiel gegen Kuban Krasnodar

EHF-Cup HC Leipzig verliert auch Rückspiel gegen Kuban Krasnodar

Nach nur vier Spielen könnte für den HC Leipzig im EHF-Pokal Schluss sein. Das Team von Trainer Norman Rentsch verlor am Samstag auch das Rückspiel gegen haushoch überlegene Russinnen von Kuban Krasnodar.

HC Leipzig Spielerin Nele Reime im Angriff gegenKuban Krasnodar

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Der HC Leipzig hat am Sonnabend im EHF-Pokal auch das Rückspiel gegen Kuban Krasnodar verloren. Die Erstliga-Handballerinnen unterlagen in eigener Halle mit 27:33 (12:19). Gewinnt Brest Bretagne am Sonntag die Partie gegen Fehévár KC, hat das Team von Trainer Norman Rentsch zwar noch eine theoretische Chance, müsste dann aber die noch folgenden zwei Auswärtspartien gewinnen.

Leipzigs Erstligahandballerinnen haben am Samstag in der Arena das Rückspiel gegen Kuban Krasnodar aus Russland verloren.

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Die durch Verletzungsausfälle stark dezimierten Leipzigerinnen starteten mit Nele Kurzke im Tor sowie den Feldspielerinnen Tamara Bösch, Alexandra Mazzucco, Hildigunnur Einarsdottir, Michelle Urbicht, Luisa Sturm und Joanna Rode. Rode erzielte dann auch den ersten Treffer der Partie. Anschließend zeigte Kuban allerdings spielerische Überlegenheit. Die Russinnen nutzen Leipziger Fehlwürfen und konterten mehrfach. Nach sechs Minuten lag der HCL 1:4 hinten und Norman Rentsch nahm die erste Auszeit.

Das ändere am Spielverlauf zunächst wenig. Tamara Bösch erzielte das 2:4, anschließend zogen die Gäste davon und hatten sich nach zehn Minuten einen Fünf-Tore-Vorsprung herausgearbeitet. Leipzig versuchte im Spiel zu bleiben, Reimer und Bösch konnten auch Tore erzielen, allerdings nicht genug. Nach 22 Minuten stand es 8:16 für die Gastgeberinnen. Den acht Tore Abstand konnten sie zwar bis zur Pause noch auf sieben verkürzen. Das Kräfteverhältnis änderten sie indes nicht.

Näher als fünf Treffer Abstand kam der HCL auch in der zweiten Hälfte nicht an Kuban heran. Zwischen den 35. Und der 45. Minute wuchs er sogar auf zehn Tore an. Rentsch reagierte mit einer Auszeit. Danach zwang sein Team die Gäste zu mehr Fehlern und konnte in den zehn folgenden Minuten auf 25:30 verkürzen. Fünf Minuten später stand die Niederlage aber fest.

"Unser Spielaufbau ging viel zu hektisch und hinten haben wir nicht kompakt genug gestanden", kritisierte Torhüterin Kurzke, die durch gute Paraden eine noch deutlicheres Ergebnis verhindert hatte. Trainer Norman Rentsch zeigte sich angesichts der Situation mit nur acht einsetzbaren Spielerinnen dennoch verhalten zufriden. "Das was die Mädels geleistet haben war achtbar, auch heute. Das unterstreicht die tolle Woche."

Clemens Haug

Statistik

Beste Werferinnen:
HC Leipzig: Reimer 6, Bösch 6, Sturm 4, Mazzucco 4
Kuban: Marennikova 5, Zhilinskayte 5, Uskova 4

Siebenmeter: HCL 4/6, Kuban 2/5

Zeitstrafen: HCL 4 Minuten, Kuban 10 Minuten

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