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HC Leipzig zieht gegen Frankfurt/Oder souverän ins Pokal-Viertelfinale ein - Visser verletzt sich

HC Leipzig zieht gegen Frankfurt/Oder souverän ins Pokal-Viertelfinale ein - Visser verletzt sich

Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig waren nach einer zuletzt blamablen Vorstellung in der Bundesliga auf Wiedergutmachung aus.

Das Unterfangen ist ihnen geglückt. Der mehrfache deutsche Meister besiegte am Mittwochabend im DHB-Pokal-Achtelfinale Ligakonkurrent FHC Frankfurt/Oder vor 1784 Zuschauern deutlich mit (17:12).

„Nach der Niederlage gegen Bad Wildungen haben wir natürlich intern auf den Tisch gehauen. Denn die Leistung entspricht nicht dem, was wir wollen“, sagte Katja Schülke. „Ich denke, wir haben heute eine ganz andere Mannschaft gesehen. Wir waren wesentlich präsenter. Besonders in der Abwehr. Und wir haben weniger Fehler gemacht.“

Dass die Leipziger unbedingt eine Trotzreaktion zeigen wollten, bewiesen sie bereits in der Anfangsphase. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen agierte konzentriert und besonders in der zuletzt kritisierten Deckung mit der nötigen Aggressivität. Dadurch kam der HCL immer wieder zu Ballgewinnen. Bis zur fünften Minute hatten sich die Messestädterinnen so auf 4:0 abgesetzt.

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Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig waren nach einer zuletzt blamablen Vorstellung in der Bundesliga auf Wiedergutmachung aus. Das Unterfangen ist ihnen geglückt. Der mehrfache deutsche Meister besiegte am Mittwochabend im DHB-Pokal-Achtelfinale Ligakonkurrent FHC Frankfurt/Oder vor 1784 Zuschauern deutlich mit 36:21 (17:12).

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Gäste-Trainer Dietmar Schmidt reagierte, nahm die Auszeit – mit Erfolg. Die Frankfurterinnen kämpften sich bis zur elften Minute auf 4:5 heran. Doch der HCL ließ sich nicht beirren. Mit schönen Spielzügen und einem couragierten Auftreten zogen die Gastgeberinnen wieder auf 12:9 davon. Vor allem die Chancenauswertung stimmte beim mehrfachen deutschen Meister.

„Leipzig hat heute genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben: Sie haben uns aus einer kompakten Defensive heraus überlaufen“, erklärte Schmidt. „Ich weiß nicht, was mit meiner Mannschaft los war. Ich kann es mir nicht erklären. Wir werden uns morgen erst einmal zusammensetzen müssen.“

Den Tempohandball setzten die Leipzigerinnen auch nach der Auszeit fort. Ein starker Rückhalt war besonders in dieser Phase Katja Schülke. Die Nationaltorhüterin entschärfte gleich mehrere Bälle, so dass der HCL bis zur 35. Minute auf 21:14 davonzog. Auch die Nasenverletzung von Maura Visser (37. Minute) nach einem Ellenbogencheck brachte den HCL nicht von seiner Linie ab. Vielmehr baute die Mannschaft den Vorsprung sukzessive aus. Visser ging nach ihrer Verletzung zu Boden und musste behandelt werden. Sie zog sich nach einer ersten Diagnose wahrscheinlich eine Prellung im Gesicht zu.

„Wir wussten, wir müssen einen Stein aus dem Weg räumen. Das war heute Frankfurt. Ich hoffe, die Mannschaft lernt nun, die nötige Konstanz zu finden, um dann bis Mai Topleistungen abzurufen“, sagte Schülke.

HCL:

Schülke, Plöger – Haugen (1), Visser (2/2), Augsburg (5), Müller (4), Schulze (4), Kudlacz (2), Rösler (3), Lang (5), Hubinger (2), Mazzucco, Windisch, Ommundsen (8).

FHC:

Herrmann, Burrekers – Nega, Mietzner (10/5), Schneider (1), Wegner (1), Hering (1), Eickhoff, Gubernatis (1), Scheidemann (1), Kramer (4), Beier (2), Rode.

Anne Kunze

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