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HC Leipzig zieht mit Sieg gegen Byasen Trondheim ins Halbfinale des Europapokals ein

HC Leipzig zieht mit Sieg gegen Byasen Trondheim ins Halbfinale des Europapokals ein

Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben am Montag im Europacup der Pokalsieger den Einzug ins Halbfinale geschafft. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen setzte sich nach einer starken Abwehrleistung im Viertelfinal-Rückspiel gegen das norwegische Team Byasen Trondheim mit 26:20 (15:11) durch.

Bereits das Hinspiel in Norwegen entschied der mehrfache deutsche Meister mit 29:28 (19:18) für sich.

„Das ist fantastisch, dass wir im Halbfinale sind", freute sich Katja Schülke, die großen Anteil am Erfolg hatte. Gerade nach den vergangenen Monaten, in denen sich die Leipzigerinnen auf Grund der Verletzungssorgen durch den Europapokal regelrecht „durchkämpfen mussten", wie es die Torhüterin beschreibt, sei der Sieg hoch anzusehen. Auch Trainer Stefan Madsen zeigte sich erleichtert: „Das war die beste Saisonleistung. Respekt vor der Mannschaft."

Denn in einer temporeichen Begegnung agierten zunächst beide Mannschaften auf Augenhöhe. Kein Team schaffte es sich einen minimalen Vorsprung herauszuspielen. Im weiteren Spielverlauf stellte sich Leipzig in der Deckung jedoch besser auf den Gegner ein. Dabei kam dem Gastgeber auch die gegnerische 6:0-Defensive entgegen und der HCL gelangte vermehrt über den Rückraum zu Toren. Auch das Zusammenspiel mit dem Kreis funktionierte sehr gut.

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Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben am Montag im Europacup der Pokalsieger den Einzug ins Halbfinale geschafft. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen setzte sich nach einer starken Abwehrleistung im Viertelfinal-Rückspiel gegen das norwegische Team Byasen Trondheim mit 26:20 (15:11) durch.

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„Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir sehr diszipliniert gespielt haben", erklärt Saskia Lang. „Die Abwehr stand super. Und auch im Angriff haben wir uns sicher verhalten."

Dagegen agierten die Norwegerinnen immer unsicherer - was vordergründig jedoch auf die verbesserte Defensivleistung der Leipzigerinnen zurückzuführen war. Besonders auf die norwegische Nationalspielerin Ida Alstad, die im Hinspiel noch elf Tore markierte, hatte sich der HCL sehr gut eingestellt. Auch die restlichen Spielerinnen wurden vermehrt zu unvorbereiteten Abschlüssen gezwungen. Zudem war Torhüterin Schülke ein sicherer Rückhalt.

„Für Trondheim war heute kein Durchkommen. Dadurch fängst du automatisch an zu verzweifeln", erklärt Ania Rösler die Unsicherheiten der Norwegerinnen im Angriff.

Der HCL, derzeit Bundesliga-Vierter, erkämpfte sich so in der 22. Minute erstmals eine Führung von drei Toren (12:9) durch Luisa Schulze. Diese erhöhten die Messestädterinnen bis kurz vor dem Seitenwechsel auf 14:9 (27.).

Nach der Halbzeitpause verlor Leipzig zunächst den Faden. Katja Schülke bewahrte ihr Team jedoch davor, dass die Norwegerinnen nicht mehr als bis auf zwei Tore (15:17) herankamen. In der Folge stabilisierte sich der HCL wieder und zog erneut davon.

HCL:

Schülke, Plöger - Haugen, Visser (7/5), Lyksborg, Augsburg (1), Müller (5), Schulze (3), Kudlacz (1), Rösler, Lang (6), Hubinger, Mazzucco, Windisch, Ommundsen (3).

Trondheim:

Rundbraten, Pedersen - Yttereng, Nostvold (4), Tomac (2), Andenaes (2), Alstad (3), Svestad (1), Molid (1), Toumi (3), Herrem (4).

Anne Kunze

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