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HCL-Damen stehen im Halbfinale des Stelioplast-Cup - Nächster Gegner: Buxtehude

HCL-Damen stehen im Halbfinale des Stelioplast-Cup - Nächster Gegner: Buxtehude

Die Damen des HCL haben am Samstagabend auch das zweite Spiel im Rahmen des Stelioplast-Cups gewonnen. Gegen die Ligakonkurrentinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen gewannen die Leipzigerinnen knapp mit 22:21 (12:11).

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HCL-Kapitänin Karolina Kudlacz im Flug durch die neue Halle in Wittlich beim Spiel gegen die Bayerelfen aus Leverkusen.

Quelle: Sebastian Brauner

Wittlich/Leipzig. Nach dem Sieg gegen den dänischen Erstligisten Skive FH am Morgen und den Erfolg gegen die Bayerelfen stehen die Blau-Gelben nun im Halbfinale des traditionsreichen Vorbereitungsturniers.

Beide Mannschaften stecken inmitten der Saisonvorbereitung. In Angriff und Abwehr gab es auf beiden Seiten noch Schwächen, dennoch begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Spielentscheidend für den HCL war (Neu-)Kapitänin Karolina Kudlacz, welche 9 der 22 Leipziger Tore erzielte. In der Aufstellung schonte Ørneborg Susann Müller, setzte stattdessen auf Natalie Augsburg, Kudlacz, Karolina Szwed Ørneborg, Debbie Bont sowie Anne Müller und Anne Hubinger. Im Tor durfte von Beginn an Melanie Herrmann ran.

Die Bayerelfen brauchten nach dem Anwurf keine halbe Minute um durch Desiree Comans in Führung zu gehen. Doch Leipzigs starke Kapitänin sorgte umgehend für den Ausgleich. Hubinger brachte den HCL aus dem Rückraum in Führung. Müller und erneut Kudlacz brachten den HCL dann kurzfristig in Führung.

Anschließend offenbarten sich im aber Defensiv-Spiel der Blau-Gelben eklatante Schwächen, welche die Leverkusenerinnen mit vier Toren für sich zu nutzen wussten. Ørneborg rief zur Auszeit. Seine Ansprache schien gefruchtet zu haben, denn anschließend traf seine Frau Karolina zum ersten Mal überhaupt für den HCL. Erneut war es Kudlacz, die für die Leipziger die Kartoffeln aus dem Feuer holte und zum 10:10-Ausgleich traf. Zur Halbzeit – nach 25 Minuten – stand es 12:11 zu Gunsten der Leipzigerinnen.

Nach Bayer-Führung braucht Ørneborg zwei Auszeiten

Nach der Pause stand wieder Julia Plöger im Kasten. Geburtstagskind Herrmann hatte sich mit acht starken Paraden selbst das schönste Geschenk gemacht und durfte sich erholen. Leverkusen erwischte nach dem Wiederanpfiff den besseren Start und ging in Führung. Ørneborg musste im Minutentakt Auszeiten nehmen.

Trotz wiederholtem Spiel in Unterzahl konnten die Blau-Gelben aber noch gleichziehen und bis zum Spielende ging es hin und her. Wäre da nicht eine Ex-Leverkusenerin namens Anne Müller gewesen, es hätte vielleicht ein Remis gegeben. Doch 18 Sekunden vor Schluss setzte die Kreisläuferin einen gezielten Wurf ins Netz: 22:21.

Am Sonntagmorgen um 11.45 Uhr treffen die HCL-Mädels auf des Buxtehuder SV. Die Nordlichter haben noch eine Rechnung offen, lagen die Drittplatzierten der Vorsaison doch nur knapp hinter den Leipziger Vizemeisterinnen. In der zweiten Partie treffen Kopenhagen und Leverkusen aufeinander.

HC Leipzig:

Herrmann, Plöger, Visser, Mazzucco, Augsburg 2, Müller 3, Bont 3, Kudlacz 9/2, Hubinger 3, Szwed-Ørneborg 2, Lang, Rösike

Bereits am Vormittag trat das Team von Trainer Thomas Ørneborg erfolgreich gegen Skive FH an. Den Bericht finden Sie hier.

joka

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