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HCL beendet Gruppenphase der Champions League mit Torfestival bei Krim Ljubljana

HCL beendet Gruppenphase der Champions League mit Torfestival bei Krim Ljubljana

Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich eine gute Ausgangsposition für die Hauptrunde der Champions League gesichert. Am Freitagabend gewann das Bundesliga-Team beim slowenischen Meister Krim Ljubljana mit 35:31 (18:17).

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Der HCL (in gelb) war am Freitagabend (21.11.2014) zum letzten Champions-League-Gruppenspiel bei Krim Ljubljana zu Gast.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Weil in der kommenden Runde nur die Ergebnisse aus den Spielen gegen ebenfalls qualifizierte Mannschaften zählen, kann der HCL einen ausgeglichenen Punktestand (4:4) aufweisen. Sollte Dinamo Wolgograd am Sonntag gegen Hypo Niederösterreich verlieren, könnte der HC Leipzig die Vorrunde sogar als Gruppensieger beenden.

In Ljubljana erwischten die Gastgeberinnen am Freitag den besseren Start in die torreiche Partie: Bis zur 3. Minute lagen sie bereits 3:0 in Führung. Mit starken Paraden verhinderte HCL-Torfrau Katja Schülke, dass ihr Team in der Anfangsphase noch weiter ins Hintertreffen geriet. Doch nach fünf Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel. Vor allem Karolina Kudlacz, die von den Sloweninnen in Einzeldeckung genommen wurde, und Luisa Schulze sorgten für wichtige Treffer.

So erkämpften sich die Leipzigerinnen bis zur 10. Minute den 6:6-Ausgleich, bevor sie in der Folge schnell und deutlich in Führung gehen konnten. In der Abwehr hatte sich die Rentsch-Sieben gefangen und hielt Krim auf Abstand. Über die Stationen 10:7 (15.) und 15:11 (22.) wuchs das Polster kurz vor Ende der ersten Halbzeit vorübergehend sogar auf fünf Tore (18:13, 26.).

Dank der glänzend aufgelegten Katja Schülke brannte in der Defensive lange Zeit nichts an. Ein Zeitstrafe gegen Karolina Kudlacz und zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Siebenmeter brachten den HCL jedoch noch einmal in Bedrängnis: Mit einer nur knappen Führung (18:17) ging es in die Kabinen.

Knappe Pausenführung als schwere Hypothek für die zweite Halbzeit

Dass der Abstand zusammengeschmolzen war, erwies sich zu Beginn des zweiten Durchgangs als schwere Hypothek. In den ersten zehn Minuten mussten die Leipzigerinnen mehrfach den Ausgleich hinnehmen, konnten sich im Gegenzug kaum absetzen. Mitte der zweiten Halbzeit wurde die Situation komfortabler, wirkte der HCL fitter. Binnen weniger Minuten zogen die Gäste auf 27:22 (43.) davon.

In der Schlussphase ergaben sich für Ljubljana wieder mehr Chancen. Doch die deutschen Pokalsiegerinnen hatten das Spiel unter Kontrolle, ließen die Sloweninnen nicht näher als auf zwei Tore herankommen. Wie im Hinspiel Ende Oktober (30:24) gingen die Leipzigerinnen als Siegerinnen von der Platte.

Kapitänin Karolina Kudlacz wollte noch am Freitagabend nach Leipzig zurückreisen, von wo sie sich auf den Weg zum Lehrgang der polnischen Nationalmannschaft macht. Der Rest der Mannschaft begibt sich Samstagvormittag auf die mehr als 800 Kilometer lange Rückfahrt, die auch rund 30 mitgereiste Fans auf sich nehmen.

Fotos vom Hinspiel zwischen dem HCL und Krim Ljubljana:

maf

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