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HCL besiegt Champions-League-Sieger Larvik und scheitert knapp gegen dänischen Meister

HCL besiegt Champions-League-Sieger Larvik und scheitert knapp gegen dänischen Meister

Die Handballerinnen vom HC Leipzig haben am Sonntag beim Vorbereitungsturnier „Stelioplast Cup“ in Wittlich den zweiten Platz belegt. Nachdem die Schützlinge von Neu-Trainer Stefan Madsen im Halbfinale den amtierenden Champions-League-Gewinner und norwegischen Meister Larvik HK sensationell mit 30:23 besiegten, scheiterten sie im Finale mit 21:23 knapp am dänischen Meister FC Midtjylland.

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Nach dem Sieg über Larvik gab es im HCL-Fanblock kein Halten mehr.

Quelle: Sebastian Brauner

Wittlich. Im Halbfinale gegen Larvik, die Leipzig in der diesjährigen Champions League zweimal besiegt hatten, spielten die HCL-Mädels von der ersten Sekunde an völlig unbekümmert auf. Die Madsen-Sieben ließ den Ball grazil durch die eigenen Reihen wandern und nutzte konsequent die sich bietenden Torchancen. Auch ohne Stammkeeperin und Kapitän Katja Schülke sowie Karolina Kudlacz, welche beide für die Partie passen mussten, brachten die Leipzigerinnen einen gepflegten Tempohandball auf das Wittlicher Parkett.

So gingen die Leipzigerinnen nach Toren von Anne Ulbricht und Maura Visser recht schnell mit 2:0 in Front. Larvik konnte aber dagegen halten und in der 7. Minute zum 2:2 ausgleichen. Es entwickelte sich in der Folge bis zur 18. Minute ein relativ ausgeglichenes Spiel, in welchem Larvik zwischenzeitlich sogar mit 7:6 in Führung gehen konnte.

Doch dann zog der HCL wieder das Tempo an. In der Abwehrarbeit legte Leipzig eine deutliche Schippe drauf. Es wurde um jeden Ball erbittert gekämpft und die Gäste aus dem hohen Norden fanden kein probates Mittel mehr, die HCL-Defensive zu überwinden. Auch im Angriff zeigte sich der deutsche Rekordmeister als geschlossene Einheit, nutzte die sich bietenden Chancen konsequent und erhöhte den eigenen Vorsprung bis zum Pausenpfiff nach 25 Minuten auf 17:11.

Larvik war nach dem Wechsel unter Zugzwang, doch der HCL konnte nahtlos an die letzten Minuten aus Hälfte eins anknüpfen. Über ein 20:14 (30.) sowie 24:17 (37.) ging es nun in die letzten Minuten des Spiels, welche ebenso souverän heruntergespielt wurden und in welcher die Schluss-Sirene im kollektiven Leipziger Jubel unterging.

Knappe Final-Niederlage gegen Dänischen Meister

Im Finale gegen Midtjylland erwischte Leipzig einen weniger guten Start und lag schnell mit 0:3 hinten. Davon ließen sich die Sachsen aber nicht unterkriegen und so stand es nach sechs Minuten 3:3. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, was sich auch am Pausenstand von 10:10 zeigte.

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Anne Ulbricht (2.v.l.) versucht, sich gegen Midtjylland durchzusetzen.

Quelle: Sebastian Brauner

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste. Nach nur fünf Minuten führten die Dänen mit 13:10, doch diesmal hatte der HCL nicht soviel entgegenzusetzen. In der 36. Spielminute waren die Skandinavierinnen bereist auf 16:11 davon gezogen. Diesem Fünf-Tore-Rückstand lief Leipzig lange hinterher. Am Ende gelang es den Madsen-Schützlingen zwar, sich wieder etwas heranzukämpfen, auf weniger als zwei Zähler Unterschied waren aber nicht mehr drin.

„Insgesamt haben wir ein sehr gutes Turnier gespielt“, freute sich Madsen über den zweiten Platz. „Es hat uns gezeigt, welche Dinge bereits funktionieren und woran wir bis zum Saisonbeginn noch arbeiten müssen.“ Ligastart für den deutschen Rekordmeister ist am 4. September in Oldenburg.

Kleine Extrafreude in Wittlich: HCL-Neuzugang Maura Visser ist zur besten Spielerin des Turniers ausgezeichnet worden.

HCL (gegen Larvik):

Plöger, Grosser - Lang 6, Visser 6/4, Augsburg 3, Lyksborg 3, Müller 1, Rösler 5/1, Hellriegel, Ulbricht 4, Schulze 2, Haugen

HCL (gegen Midtjylland

):

Plöger, Grosser - Lang 4, Visser 5/3, Augsburg, Lyksborg 4, Müller 2, Rösler 2, Hellriegel, Ulbricht 1, Schulze 3, Haugen

r.

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