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HCL dreht Spiel gegen den VfL Oldenburg dank starker Schlussphase -"Knall von Stefan"

HCL dreht Spiel gegen den VfL Oldenburg dank starker Schlussphase -"Knall von Stefan"

Leipzig. Im vergangenen Heimspiel noch den Titelverteidiger Thüringer HC geschlagen – nun folgte der nächste Clou: Der HC Leipzig siegte am Samstag gegen den bisher verlustpunktfreien Pokalsieger VfL Oldenburg mit 30:25 (13:15).

Allerdings rannte Leipzig im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga der Frauen lange einem Rückstand hinterher, kam erst in der zweiten Halbzeit richtig in Tritt. Durch den Sieg verbessert sich der HCL mit einem Spiel mehr auf den zweiten Platz. Vor 1881 Zuschauern in der Arena Leipzig waren Anne Hubinger (7) und Saskia Lang (7) beste HCL-Torschützen. Für den VfL traf Lois Abbingh (9/4) am häufigsten.

„Das Problem ist, dass wir noch zu unkonstant spielen. Aber heute haben wir am Ende einen draufgelegt. Das war wichtig für uns, gerade weil es wieder eine Kipp-Kipp-Situation war“, erklärt Julia Plöger, die es gut fand, dass „es in der Halbzeitpause ein ordentlicher Knall von Stefan kam“. Denn anschließend habe man gesehen, dass die Mannschaft mit viel mehr Feuer agierte. „Dann war es fast wie ein Selbstläufer“, freut sich die Keeperin.

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Leipzig. Im vergangenen Heimspiel noch den Titelverteidiger Thüringer HC geschlagen – nun folgte der nächste Clou: Der HC Leipzig siegte am Samstag gegen den bisher verlustpunktfreien Pokalsieger VfL Oldenburg mit 30:25 (13:15). Allerdings rannte Leipzig im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga der Frauen lange einem Rückstand hinterher.

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„Die Partie war lange ausgeglichen. Aber wenn man gegen Leipzig gewinnen will, muss man sehr gut spielen“, weiß Oldenburgs Coach Leszek Krowicki. „Wir hatten heute auf zwar Spielerinnen, die sehr gut gespielt haben. Aber auch welche, die nur gut waren. Dann reicht es eben nicht.“

Zunächst jedoch war es Oldenburg, das die Partie bestimmte. Beide Teams starteten temporeich in die Begegnung. Doch mit dem schnellen Spiel nach vorne unterliefen auch beiden Mannschaften zahlreiche Unkonzentriertheiten. Dabei waren es die Leipziger, die sich im Aufbauspiel mehr technische Fehler und überhastete Abschlüsse leisteten. Demzufolge geriet der Gastgeber bis zur 9. Minute mit 2:5 in Rückstand.

Nachdem Coach Stefan Madsen auf der Torhüterposition für Kapitänin Katja Schülke Teamkollegin Julia Plöger brachte, stabilisierten sich die Messestädterinnen zunächst. In der Folge haderte der HCL jedoch wieder mit seiner Chancenauswertung und geriet erneut mit 8:11 (22.) in Rückstand, den der Club bis zur Halbzeit nicht wettmachen konnten.

Denn auch in der Defensive schaffte es der mehrfache deutsche Meister nicht, VfL-Spielerin Lois Abbingh in den Griff zu bekommen. Allein sieben Tore warf die Holländerin in der ersten Spielhälfte. „In der Abwehr waren wir viel zu lieb. Lois Abbingh hat uns zerschossen“, sagt auch Anne Hubinger. Nachdem Abbingh jedoch kurzgenommen wurde, „hatten wir auch den Rest im Griff“, so Hubinger weiter.

Im weiteren Spielverlauf lieferten sich schließlich beide Teams ein Kopf-an-Kopfrennen. Erst nachdem Leipzig in der 40. Minute konsequenter agierte, schaffte der Gastgeber erstmals eine Führung von drei Toren (21:18/43.). Zwar schloss der VfL nochmals auf 22:22 (49.) auf. Am Ende agierte der HCL jedoch souveräner und cleverer, so dass die Gastgeberinnen sich wieder absetzten. „Das lag grundsätzlich am Gegner“, analysiert Leszek Krowicki, der nicht wie Leipzig so viele Alternativen auf der Auswechselbank gehabt habe.

HCL:

Schülke, Plöger – Visser (5/3), Augsburg (3), Müller (1), Reiche (1), Kramer, Bont (1), Schulze (3), Kudlacz (2), Lang (7),  Hubinger (7), Windisch.

VfL Oldenburg:

Renner, Wester – Birke, Hetmanek, Schirmer (1), Wenzl (6), Abbingh (9/4), van der Heijden (3), Neßlage, Kethorn (2), Neuendorf (4), Winter.

Zuschauer:

1881

Anne Kunze

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