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HCL gewinnt trotz schwacher Leistung im Europapokal deutlich gegen Skopje

HCL gewinnt trotz schwacher Leistung im Europapokal deutlich gegen Skopje

Leipzig. Not gegen Elend hieß es über weite Strecken im Achtelfinal-Hinspiel des Europapokals der Pokalsieger am Sonntag in der Arena Leipzig.

Zwar feierte der HC Leipzig einen 25:13 (10:6)-Sieg über den mazedonischen Vertreter WHC Metalurg Skopje. Auch hat sich die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Sonntag in Skopje geschaffen. Dennoch blieben die Messestädterinnen weit hinter ihrem Leistungsniveau.

„Wir haben mit einer neuen Aufstellung in der Abwehr gespielt. Zudem haben die Laufwege nicht gestimmt“, erklärt Anne Müller. Daraufhin gab es Probleme in der zweiten Welle und im Gegenstoß. Das seien Faktoren gewesen, die die Leipziger verkrampfen ließen, so die Kreisspielerin.

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Leipzig. Not gegen Elend hieß es über weite Strecken im Achtelfinal-Hinspiel des Europapokals der Pokalsieger am Sonntag in der Arena Leipzig. Zwar feierte der HC Leipzig einen 25:13 (10:6)-Sieg über den mazedonischen Vertreter WHC Metalurg Skopje. Dennoch blieben die Messestädterinnen weit hinter ihrem Leistungsniveau.

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Madsen hingegen sagt: „Ich denke wir haben unsere Leistung gebracht. Der Fokus lag auf der Abwehr. Natürlich hatten wir in der ersten Halbzeit viele Probleme, Tore zu machen. Wir spielen ohne unsere Konterphase, deshalb hat uns der Flow gefehlt“, erklärt der Coach.

Der nötige Rhythmus hat vor allem in der ersten Halbzeit gefehlt. Beide Teams starteten nervös in die Partie, leisteten sich zahlreiche Abspielfehler und Fehlwürfe. Erst in der 6. Minute erlöste Saskia Lang den HCL und traf zum 1:0.

Im Gegenzug wirkten aber auch die Gegnerinnen im Angriff einfallslos, nahmen sich zum Teil Verlegenheitswürfe. Der Abgang von gleich vier Topspielerinnen zu Beginn des Jahres auf Grund finanzieller Probleme des Vereins schaffte Metalurg nicht zu kompensieren. Kam der mazedonische Vertreter dennoch einmal vors Leipziger Tor, war Katja Schülke zur Stelle. Die Nationaltorhüterin hielt ihr Team immer wieder mit sehenswerten Paraden im Spiel. „Wir mussten Skopje nur unter Druck bekommen und einen guten Block haben, dann war das auch leichte Beute für mich“, erklärt Schülke.

Allerdings: Leipzig schaffte es im gleichen Atemzug nicht, seine vielen Torchancen zu verwerten. Dementsprechend stand es bis zur 15. Minute lediglich 4:0. Auch in der Folge konnte Leipzig seine spielerische Überlegenheit nicht ausspielen, so dass der mehrfache deutsche Meister zur Halbzeit nur mit 10:6 in Front lag.

Die zweite Halbzeit fing so an, wie die erste aufgehört hatte. Technische Fehler im Übermaß. Erst gegen Ende agierte der Gastgeber konsequenter und zog sein Konterspiel auf, so dass sich der HCL mit zehn Toren in Folge vorentscheidend auf 22:10 (55.) abgesetzte. „In der zweiten Halbzeit sind wir dann defensiv geblieben. Wir wussten, Schülki ist gut drauf und sie kann lange Pässe geben. Das hat ja dann auch gut geklappt“, sagt Müller.

Trotz der fahrigen Leistung: „Ich bin froh, dass wir ein Polster von zwölf Toren mitnehmen können. Wir wissen nicht, was uns in Skopje erwartet. Auf jeden Fall müssen wir vorbereitet sein, dass mehr Gegenwehr kommt“, sagt Schülke.

HCL:

Schülke, Plöger – Haugen, Augsburg (6), Müller (2), Schulze (3), Kudlacz, Rösler (1), Lang (3), Hubinger (4), Mazzucco, Windisch, Ommundsen (6)

Metalurg Skopje:

Andrejeva, Mechevska, Grozdanovska, Gjeorgjievska, Antic, Bajramovsja (1), Despodovska, Pecevska (2), Noveska (4), Mladenoska (1), Nikolovska, Krpez (5), Milacic, Mitrova

Zuschauer:

3238

Anne Kunze

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