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HCL müht sich gegen Drittligist Werder Bremen in nächste Pokalrunde – Torhüterin Schülke trifft

HCL müht sich gegen Drittligist Werder Bremen in nächste Pokalrunde – Torhüterin Schülke trifft

Am Ende wurde es noch einmal eng: Mit viel Mühe hat sich der Titelverteidiger HC Leipzig am Samstagabend ins Achtelfinale des DHB-Pokals gekämpft. Beim Drittligisten Werder Bremen gewann der deutsche Rekordmeister mit 32:27 (16:12).

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Mit 32:27 (16:12) hat sich der HCL am Samstagabend gegen Werder Bremen ins DHB-Pokal-Achtelfinale gekämpft.

Quelle: Sebastian Brauner

Bremen. HCL-Trainer Norman Rentsch, der verletzungsbedingt unter anderem auf Spielmacherin Maura Visser verzichten musste, wechselte trotz eines unerwartet spielstarken Gegners munter durch.

Schon zu Beginn wurde deutlich, dass es für den HCL an der Weser kein Spaziergang wird. Mit 4:2 lag Bremen nach fünf Minuten überraschend in Führung. Unterstützt vom lautstarken heimischen Publikum – für Verein und Fans war es das Highlight des Jahres – boten die treffsicheren Bremerinnen dem HCL bis zur 19. Minute (9:10) engagiert Paroli. Immer wieder klafften in der Leipziger Abwehr aber auch große Löcher.

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Bremen. Am Ende wurde es noch einmal eng: Mit viel Mühe hat sich der Titelverteidiger HC Leipzig am Samstagabend ins Achtelfinale des DHB-Pokals gekämpft. Beim Drittligisten Werder Bremen gewann der deutsche Rekordmeister mit 32:27 (16:12). Den kuriosen Schlusspunkt setzte Torhüterin Katja Schülke.

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Norman Rentsch zog mit einer Auszeit die Notbremse. Danach fanden die bis dahin etwas glücklose Torhüterin Nicole Roth und vor allem Kapitänin Karolina Kudlacz immer besser ins Spiel. Bis zur Pause nahm der HCL das Heft in die Hand und setzte sich auf 16:12 ab. Doch auch nach der Pause ließen die Gastgeberinnen nicht locker und setzten immer wieder gezielte Nadelstiche. Der HCL konnte sich zwar mit fünf Toren absetzen (19:14, 25.), eine Vorentscheidung blieb aber lange aus.

Beim Stand von 24:23 für Leipzig stand das Spiel zwölf Minuten vor Schluss noch einmal auf der Kippe. Wieder nahm Rentsch die wichtige Auszeit. Danach brachte ein Doppelpack von Luisa Schulze – mit insgesamt acht Toren beste Torschützin – die Leipzigerinnen zurück auf die Siegerstraße. Den krönenden Abschluss einer hart umkämpften Partie setzte Torhüterin Katja Schülke: Sie markierte mit einem seltenen Treffer eine Sekunde vor Schluss den 32:27-Endstand.

"Hauptsache wir haben gewonnen und wir haben alle wieder gesund mit zurück gebracht." so kurz und knapp zog Rentsch das Fazit der Pokalpartie. Die nächste Pokalrunde, die am 5. November ausgetragen wird, soll am kommenden Sonnabend ausgelost werden.

Alle Nationalspielerinnen des HCL sind bereits seit Sonntag auf dem Weg zu ihren Mannschaften, mit denen ein gemeinsamer Lehrgang absolviert wird, an dessen Ende für Deutschland und Polen ein Vierländerturnier in Kroatien auf dem Plan steht.

Robert Nößler

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