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HCL rettet Punkt gegen Bayer Leverkusen - Handballerinnen unkonzentriert im Angriff

HCL rettet Punkt gegen Bayer Leverkusen - Handballerinnen unkonzentriert im Angriff

Leipzig. Schwach gespielt, aber dennoch einen Punkt gerettet. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben eine Minute vor Schluss gegen Bayer Leverkusen einen Rückstand von zwei Toren aufgeholt.

Am Ende erkämpfte sich das Team von Trainer Stefan Madsen ein 29:29 (13:15)-Unentschieden.

„Wenn man sich den Spielverlauf anschaut, können wir froh sein mit dem Punkt“, sagte Madsen. „Denn das geht nicht, dass wir nicht von der ersten Minute an präsent genug waren.“ Lediglich, was die Moral seiner Mannschaft angeht, sei er zufrieden gewesen.

Glücklich über den Punktgewinn war auch Gäste-Trainerin Renate Wolf, obwohl ihre Mannschaft in den Schlussminuten „leichtfertig einen Vorsprung verschenkt hat“. „Wir können mit erhobenen Hauptes hier abreisen. Denn abgesehen von den letzten drei Minuten haben wir das gesamte Spiel hinweg eine gute Leistung gezeigt“, sagte Wolf.

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Leipzig. Schwach gespielt, aber dennoch einen Punkt gerettet. Die Handballerinnen des HC Leipzig holen gegen Bayer Leverkusen eine Minute vor Schluss einen Rückstand von zwei Toren auf und erkämpfen sich ein 29:29 (13:15)-Unentschieden. Durch eine aggressive Deckungsarbeit zwang das Team von Trainer Stefan Madsen Leverkusen immer wieder zu Fehlern.

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Dabei gehörte die Anfangsphase zunächst den Leipzigern. Durch eine aggressive Deckungsarbeit zwang das Team von Trainer Stefan Madsen Leverkusen immer wieder zu Fehlern. Diese bestraften die Messestädterinnen postwendend mit schnellen Toren.

Allerdings schlichen sich im Angriff des HCL Unkonzentriertheiten ein. Auch die zuvor gut agierende Defensive ließ leistungsmäßig schlagartig nach. Dementsprechend gab es bis zur 19. Minute (9:9) einen offenen Schlagabtausch der Bundesligisten. Nur eine Minute später ging Leverkusen, das sich im Vorfeld mit Torhüterin Natalie Hagel vom insolvent gegangenen Liga-Konkurrenten Sindelfingen verstärkt hatte, jedoch erstmals mit 11:9 (20.) in Führung. Vor allem die überragende Rückraumspielerin Laura Steinbach, die insgesamt 13 Tore erzielte, bekamen die Gastgeberinnen nicht in den Griff. „Die schlechte Deckungsarbeit war ganz klar der Knackpunkt in unserem Spiel“, kritisierte Ania Rösler.

 

Denn auch im Anschluss schaffte es Leipzig nicht, seine Abwehr zu stabilisieren. Während sich der HCL seine Treffer hart erarbeiten musste, „haben wir zu viele einfache Tore kassiert. Das zermürbt natürlich“, erklärte Rösler.

 

Erst in der Schlussphase kämpfte sich Leipzig, das zwischenzeitlich bereits mit vier Toren in Rückstand lag, wieder heran.

HCL:

Schülke, Plöger – Haugen, Visser (7/4), Lyksborg, Augsburg (3), Müller (3), Schulze (3), Kudlacz, Rösler (2/1), Lang (4), Hubinger (4), Mazzucco, Ommundsen (3).

Levkerusen:

Hagel, Salamakha, Glaser – van Dorst, Zapf (5/2), Egger (3), E. Garcia Almendaris (1), Bovenberg, Glankovicova (3), F. Garcia Almendaris, Krause (2), Naidzinavicius, Steinbach (13), Jochin (3), Hambitzer

Anne Kunze

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