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HCL sichert sich Platz drei beim Stelioplast-Cup

HCL sichert sich Platz drei beim Stelioplast-Cup

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben beim Stelioplast-Cup in Wittlich den dritten Platz belegt. Die Messestädterinnen setzten sich am Sonntagnachmittag im kleinen Finale klar mit 37:18 (15:9) gegen die HSG Blomberg-Lippe durch.

Wittlich/Leipzig. Bis zur 14. Minute hatten die Kontrahentinnen die Partie noch ausgeglichen gestaltet. Aber ab der 18. Minute lief für die HSG nichts mehr zusammen. Bis zur Pause konnten die HCL-Mädels den Vorsprung auf sechs Tore ausbauen, während ihre Gegnerinnen gar nicht mehr trafen. Auch das kurze Aufbäumen des Teams aus Blomberg nach dem Wiederanpfiff half nichts. Zwischen beiden Mannschaften war ein Klassenunterschied deutlich spürbar.

Trainer Heine Jensen zeigte sich im Anschluss mehr als zufrieden: „Was wir im letzten Turnierspiel gezeigt haben, hat mir sehr imponiert." Insgesamt zog der Coach ein positives Fazit des Wochenendes. „Alle Spielerinnen haben sich angeboten. Wenn sie diese Leistung mit in die Saison nehmen, haben wir eine schlagkräftige Truppe zusammen." Jensen war zu Recht stolz auf seine Damen: Karolina Kudlacz wurde am Abend zur besten Spielerin des Turniers gekürt, Katja Schülke zur besten Torfrau.

Den Einzug ins Finale hatte sein Team nur knapp verpasst. Gegen den spanischen Top-Club S.D. Itxako musste sich der Deutsche Meister unglücklich 21:23 (8:9) geschlagen geben. In einer hochklassigen Partie waren die Messestädterinnen lange Zeit gleichauf und lagen kurz vor Schluss sogar mit einem Tor in Führung. Doch durch zwei verwandelte Siebenmeter drehten die abgeklärten Spanierinnen in den letzten Minuten noch das Spiel.

„Leider waren wir am Ende nicht clever genug und haben es verpasst, in der Überzahlsituation auf zwei Tore wegzuziehen“, ärgerte sich HCL-Coach Heine Jensen nach der Partie. Insgesamt war er mit der Leistung seiner Mannschaft aber zufrieden. „Man hat gesehen, dass wir auch gegen den spanischen Meister mithalten können. Das stimmt mich zusammen mit dem gestrigen Spiel gegen Larvik optimistisch für die Zukunft“, so Jensen.

Nach dem knappen 24:25 gegen den norwegischen Top-Club und den 31:22-Auftaktsieg gegen die HSG Blomberg-Lippe am Samstag präsentierten sich die HCL-Frauen auch am Sonntag in starker Form. Zwar nahm Itxako von Anfang an das Heft in die Hand und legte zunächst mit zwei Toren vor. Der HCL bot dem spanischen Meister aber Paroli und konnte sich mehrfach in Front setzen. So traf Louise Lyksborg in der 13. Minute zum 6:4 für die Leipzigerinnen. Mit einer 9:8-Führung für Itxako ging es in die Pause.

Auch nach dem Wechsel konnte sich kein Team klar absetzen. Zwar kam Emilia Turey – mit sechs Treffern erfolgreichste Torjägerin bei Itxako – immer wieder gefährlich vor das Tor der Leipzigerinnen. Der HCL hielt jedoch dagegen und schaffte durch Natalie Augsburg, Ania Rösler oder Anne Müller mehrfach den Ausgleich. Fünf Minuten vor Schluss brachte Müller den HCL erneut knapp in Führung (20:19). Doch Itxako drehte noch mal auf und setzte sich mit 21:20 an die Spitze. Als Ania Rösler Sekunden vor Abpfiff beim Rückstand von 21:22 einen Siebenmeter verwarf, war das Spiel entschieden. Im Gegenzug stellte Itxako den 23:21-Endstand her.

Den Turnsieg sicherte sich am Sonntagabend Larvik HK durch einen 25:19-Sieg gegen Itxako.

nöß / ahr

nöß/ahr

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