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HCL verliert Bundesliga-Spitzenspiel gegen Buxtehude – Zwischenzeitlich Zehn-Tore-Abstand

HCL verliert Bundesliga-Spitzenspiel gegen Buxtehude – Zwischenzeitlich Zehn-Tore-Abstand

Der vom Verletzungspech geplagte HC Leipzig hat das Bundesliga-Spitzenspiel beim  Buxtehuder SV am Mittwochabend überraschend deutlich verloren.Nachdem der HCL mit zwei Toren gut in die Partie startete, hielten vor allem Siebenmeter die Gastgeberinnen im Spiel.

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Der HCL hat am 15.02.2012 beim Buxtehuder SV mit 18:23 verloren.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. (5:9)

Nachdem der HCL mit zwei Toren gut in die Partie startete, hielten vor allem Siebenmeter die Gastgeberinnen im Spiel. In der ersten Halbzeit bestimmten die Abwehrreihen das Geschehen auf der Platte, sodass es in der 20. Minute gerade einmal 4:4 stand. Danach begann der Gala-Auftritt von Buxtehude. Mit einer starken Torhüterin Jana Krause im Rücken stand vor allem die Abwehr sicher. Darauf aufbauend agierten die Gastgeberinnen clever und konnten sich immer wieder im Angriff durchsetzen. Beim HCL lief dagegen lange Zeit vorn wenig zusammen. In einem kampfbetonten Spiel konnte der BSV daher bis zur Halbzeit klar mit 9:5 in Führung gehen.

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Leipzig. Der vom Verletzungspech geplagte HC Leipzig hat das Bundesliga-Spitzenspiel beim  Buxtehuder SV am Mittwochabend überraschend deutlich verloren. Das mit nur zwölf Handballerinnen angereiste Team von Trainer Stefan Madsen unterlag dem Tabellennachbarn mit 18:23 (5:9) Zunächst fielen wenige Tore, dann konnten sich die Gastgeberinnen schnell absetzen.

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Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Buxtehude stand meist sicher, Leipzig leistete sich dagegen zu viele Fehler. Eine sichtlich unzufriedene Katja Schülke wurde im Tor immer wieder gefordert, wenn sich die Gastgeberinnen gegen die HCL-Abwehr durchsetzten. Im Angriff ließen die Leipzigerinnen klare Möglichkeiten ungenutzt. „Konter sind eigentlich unsere Stärke. Aber gerade in der ersten Halbzeit hatten wir nicht die Chance, sie auszuspielen“, sagte Trainer Madsen.

In der 47. Minute war die Niederlage der Gäste endgültig abzusehen. Beim Stand vom 18:8 lag der BSV mit zehn Toren vorn. „Fünf Minuten vor Spielbeginn hätte ich davon nicht zu träumen gewagt“, zeigte sich Buxtehudes Coach Dir Leun überrascht. Zwar gaben sich die HCL-Mädels nicht auf, kamen mit einigen guten Spielzügen und hohem Tempo noch einmal zurück. Am Ende reichte das aber nur, um den Abstand auf fünf Tore zu verringern.

„Wenn man bis zur Pause nur fünf Treffer erzielt, kann man kein Bundesligaspiel gewinnen, egal gegen wen man spielt", fasste Stefan Madsen zusammen. "Nach dem Wechsel sind wir zwar noch einmal rangekommen, doch leider kam das Aufbäumen am Ende zu spät.“

In der Tabelle steht Buxtehude nun auf Rang zwei, der HCL auf Platz vier.

maf

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