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HCL verliert temporeiches Spitzenspiel gegen Buxtehude knapp – Kudlacz verletzt

HCL verliert temporeiches Spitzenspiel gegen Buxtehude knapp – Kudlacz verletzt

Nur wenige Tage nach dem Erfolg gegen den Thüringer HC haben die Bundesliga-Handballerinnen des HC Leipzig im nächsten Spitzenspiel eine knappe Niederlage einstecken müssen.

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Anne Hubinger vom HCL im Spiel gegen den Buxtehuder SV

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig/Buxtehude. Das Team von Trainer Stefan Madsen unterlag am Sonnabend beim Buxtehuder SV mit 25:26 (12:12).

Vor etwa 1600 Zuschauern starteten die Gastgeberinnen besser in die Partie. In der 14. Minute hatte sich der BSV einen Drei-Tore-Vorsprung aufgebaut und führte mit 6:3. Danach fand der HCL besser ins Spiel: Die Abwehr verteidigte aggressiver und im Angriff wurden die Pässe genauer. Bis zur 22. Minuten kämpften sich die Leipzigerinnen dadurch wieder heran und gingen mit 9:8 in Führung. Bis zur Halbzeit blieben beide Teams auf Augenhöhe, mit einem 12:12-Unentschieden ging es in die Pause.

Aus der Kabine musste HCL-Manager Kay-Sven Hähner eine Hiobsbotschaft verkünden: Bei Karolina Kudlacz besteht der Verdacht auf einen Mittelfußbruch. Eine abschließende Diagnose stand am Samstagabend jedoch noch aus. Zunächst schien es so, als ob das Team den Ausfall gut verkraften könnte. Bis zur 45. Minute war Leipzig die klar dominierende Mannschaft. In dieser Phase stand die Abwehr stabil und zeigte Katja Schülke im Tor gute Paraden. Vorn bestraften die Gäste zudem jeden Fehler des BSV. In der 43. Minute lag der HC vier Tore in Führung (20:16).

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Leipzig. Wenn am Mittwoch der Tabellenführer Buxtehuder SV zum Spitzenspiel der Handball-Bundesliga beim Verfolger in der Messestadt antritt, geht es für die Damen des HC Leipzig um viel Prestige, eine Revanche vom Hinspiel und den Kampf um den ersten Tabellenplatz als gute Ausgangsposition für die Play-Offs. Gästetrainer Dirk Leun hofft ab 19.30 Uhr auf eine tolle Kulisse in der Arena und sieht den HCL im Vorteil.

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Nach einer Auszeit von Buxtehude nahm das Spiel jedoch erneut eine Wendung. Nachdem den ersatzgeschwächten Gastgeberinnen zunächst die Kraft auszugehen schien, kämpften sie sich wieder heran. Leipzig dagegen ging zu fahrlässig mit seinen Chancen um, hätte frühzeitig die Weichen in Richtung Sieg stellen können. Stattdessen konnte der BSV zehn Minuten vor Schluss per Siebenmeter den Ausgleich zum 20:20 erzielen. Eine Zwei-Minuten-Strafe setzte den HCL, bei dem sich nun die technischen Fehler häuften, zusätzlich unter Druck.

In der spannenden Schlussphase schenkten sich beide Teams nichts, die Partie blieb auch gegen Ende schnell und auf hohem Niveau. Die Leipzigerinnen liefen jedoch einem Rückstand hinterher, konnten lediglich immer wieder ausgleichen. Drei Sekunden vor Schluss gelang Buxtehude dann der entscheidende Treffer.

„Eigentlich war das Zeitspiel schon angezeigt, aber der Pfiff kam nicht“, war Hähner unglücklich über die Entscheidung der Schiedsrichter. „Dann macht Buxtehude aber noch das Tor. Manchmal hat man eben das Pech.“ Schon vor der Begegnung sei klar gewesen, dass es ein enges Spiel zweier Mannschaften auf gleichem Niveau werden würde. „Einen Sieger hätte es eigentlich nicht verdient“, fand der HCL-Manager.

Der BSV steht nun mit 14 Punkten weiter ungeschlagen an der Spitze der Bundesliga-Tabelle. Drei Zähler dahinter folgt der HCL auf Rang zwei.

HCL:

Schülke, Plöger, Müller (6), Lang (5), Visser (5/4), Augsburg (4), Hubinger (2), Reiche (1), Schulze (1), Kudlacz (1), Bont, Kramer, Windisch;

BSV:

Melbeck (7/4), Oldenburg (5), Deen (4), Stapelfeldt (4), Hayn (2) Fischer (2), Lamp (1), Klein (1), Wode, Lenz, Kaiser, Krause;

Michael Frömmert

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