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HCL zieht ins Pokalfinale ein – Spitzenspiel gegen Thüringer HC am Sonntag in Göppingen

HCL zieht ins Pokalfinale ein – Spitzenspiel gegen Thüringer HC am Sonntag in Göppingen

Im Finale um den DHB-Pokal kommt es am Sonntag zu einem echten Spitzenspiel – und Leipzigs Bundesliga-Handballerinnen sind dabei. Am Sonnabend bezwang der HCL den Buxtehuder SV im Halbfinale des Final Four mit 28:25 (16:11).

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Der HCL hat den Buxtehuder SV mit 28:25 besiegt und steht im Finale um den DHB-Pokal 2013.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig/Göppingen. Das Team von Trainer Thomas Ørneborg folgt damit dem Thüringer HC ins Endspiel des Turniers in Göppingen. Die 3000 Zuschauer sahen über weite Strecken eine Leipziger Glanzleistung gegen den BSV, auch wenn es am Ende unnötig knapp wurde.

Nachdem sich beide Teams in den ersten fünf Minuten zunächst in die Partie finden mussten, legte der HCL richtig los. Ausgehend vom 3:2 bauten die Leipzigerinnen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Innerhalb von sieben Minuten gingen sie mit sechs Toren in Führung (8:2, 12. Minute). Mitte der ersten Halbzeit schalteten sie einen Gang zurück, Buxtehude konnte größere Anteile am Spiel gewinnen. Dennoch ließ Leipzig sich das Heft des Handels nicht aus der Hand nehmen. Das Ørneborg-Team verteidigte clever und spielte vorn die Angriffe teilweise lehrbuchmäßig aus oder setzte mit schnellen Kontern Akzente.

Genauso engagiert startete der HCL auch in den zweiten Durchgang. In der 33. Minute stand es bereits 19:12. Buxtehude ging daraufhin größeres Risiko ein, Leipzig ließ sich kurzzeitig von der Nervosität anstecken und leistete sich kleine Unkonzentriertheiten. Der BSV nutzte dies für einen Doppelschlag und kam auf fünf Tore ran. Daraufhin zogen die Leipzigerinnen das Tempo wieder an, präsentierten sich dynamisch, während die Gegnerinnen deutlich zurückhaltender auftraten und den letzten Willen vermissen ließen.

Zum Ende des Spiels wurde aus Leipziger Sicht noch einmal unnötig spannend. Buxtehude erhöhte den Druck, während der Deutsche Rekordmeister viele leichtfertige Ballverluste hinnehmen musste und sich im Angriff schwer tat. Zum Schluss gewann der HCL jedoch verdient und setzte damit auch ein Ausrufezeichen mit Blick auf die Meisterschaft. In den Liga-Playoffs heißt der Gegner bereits am 24. und 28. April wieder Buxtehude.

„Die Mannschaft hat eine geschlossene, ordentliche Leistung gezeigt. Ich freue mich auf das erste Finale mit meinem Team“, sagte Trainer Ørneborg, der als Nachfolger von Stefan Madsen nach nur fünf Spielen sein erstes Finale im HCL-Dress bestreitet. Zuletzt hatte der Club  2008 den Pokal in die Messestadt geholt. „Es wird mal wieder Zeit“, meinte Leipzigs Nationaltorhüterin Katja Schülke, die fünf Siebenmeter parierte, selbstbewusst.

Am Nachmittag hatte sich der Thüringer HC mit 28:22 (11:13) gegen den Gastgeber Frisch Auf Göppingen durchgesetzt und war standesgemäß ins Finale eingezogen. Der amtierende Deutsche Meister tat sich dennoch lange Zeit schwer, musste sogar mit einem Rückstand in die Kabine gehen. In der zweiten Halbzeit setzte sich das Team von Herbert Müller aber zunehmend ab und gewann mit einem klaren Sechs-Tore-Vorsprung.

Das Spiel um Platz 3 zwischen Göppingen und Buxtehude wird am Sonntag um 13 Uhr angepfiffen. Das Finale bestreiten der HCL und THC ab 15 Uhr. LVZ-Online überträgt die Begegnung wie gewohnt im Liveticker.

HCL:

Schülke, Plöger – Visser (3), Augsburg (1), Müller (6), Reiche, Kramer, Bont (2), Schulze (3), Kudlacz (6), Lang (2), Hubinger (4), Urbicht (1)

Buxtehude:

Lenz, Krause – Deen (1), Klein (2), Wode, Lütz (2), Fischer, Bülau (3), Kaiser, Lamein (4), Stapelfeldt (5), Lamp (1), Langkeit (5), Oldenburg (1), Hayn (1)

maf

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