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HCL zittert sich bei Zweitligist Bad Wildungen ins Pokal-Viertelfinale – Müller fällt verletzt aus

HCL zittert sich bei Zweitligist Bad Wildungen ins Pokal-Viertelfinale – Müller fällt verletzt aus

Pflichtaufgabe erfüllt: Der HC Leipzig ist am Dienstagabend mit einem Zittersieg bei den Bad Wildungen Vipers ins Viertelfinale des DHB-Pokals eingezogen. Beim Zweitliga-Spitzenreiter konnte sich der von zahlreichen Ausfällen geplagte Rekordmeister mit 31:29 (16:14) durchsetzen.

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Jubel beim HCL: Mit einem 31:29-Sieg in Bad Wildungen ist der Handball-Bundesligist ins Viertelfinale des DHB-Pokals eingezogen.

Quelle: Sebastian Brauner

Bad Wildungen. Bis zuletzt musste das Team von Thomas Orneborg aber ums Weiterkommen bangen. Maßgeblichen Anteil am hart erkämpften Auswärtserfolg hatte Saskia Lang mit zehn Treffern.

Bereits vor der Partie gab es für den HCL die nächste Hiobsbotschaft: Nationalspielerin Susann Müller zog sich bei einem Sturz im Training am Montag eine Rückenprellung zu. "Zum Glück nichts Dramatisches, aber sie wird etwa zehn Tage pausieren müssen", sagte Manager Kay-Sven Hähner gegenüber LVZ-Online.

In Bad Wildungen war es für die Leipzigerinnen das erwartet schwere Spiel. Ein Klassenunterschied ließ sich auf dem Parkett in der Ense-Halle kaum erkennen. Die Leipzigerinnen konnten sich zwar nach einer Viertelstunde mit einem Drei-Tore-Vorsprung absetzen (9:6), die mutig aufspielenden Gastgeberinnen boten aber lange Paroli und konnten zu Beginn der zweiten Hälfte das Zepter sogar an sich reißen. Zweimal ging Bad Wildungen bis zur 40. Minute mit je einem Treffer in Führung (18:17, 19:18).

Erst in der letzten Viertelstunde des Spiels setzte der HCL zur entscheidenden Offensive an. Debbie Bont und Saskia Lang führten die Gäste zu einem Vier-Tore-Polster (29:25). Bad Wildungen kämpfte sich zwar noch einmal auf zwei Treffer heran, aber der HCL rettete den knappen Sieg letztlich über die Zeit und wehrte somit eine weitere Blamage nach dem Europapokal-Aus ab. "Wir haben das Ergebnis bis zum Schluss gut verwaltet", meinte Hähner. "Das Ziel nächste Runde ist erreicht, das ist die Hauptsache."

Im Viertelfinale treffen die Leipzigerinnen am 25./26. Januar nun auf Bundesliga-Konkurrent Frisch Auf Göppingen.

nöß

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