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Internationales Aus für den HC Leipzig - Champions-League-Niederlage gegen Metz

Internationales Aus für den HC Leipzig - Champions-League-Niederlage gegen Metz

Leipzig. Der Tanz auf drei Hochzeiten ist für den HC Leipzig in dieser Saison bereits im November vorbei. Am Sonntag verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Örneborg in der Champions League gegen den direkten Konkurrenten Metz HB 22:25 (10:11).

Die Leipzigerinnen können den letzten Platz in Gruppe C trotz des verbleibenden Spiels gegen Krim Ljubljana nicht mehr verlassen und sind damit international ausgeschieden.

 

„Es ist für einen Verein wie den HC Leipzig natürlich sehr beschämend, international komplett ausgeschieden zu sein“, sagte Coach Örneborg und fügte hinzu: „Aber wenn fünf Stammkräfte verletzt sind, kann das keine Mannschaft in Europa kompensieren.“

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Leipzig. Der Tanz auf drei Hochzeiten ist für den HC Leipzig in dieser Saison bereits im November vorbei. Am Sonntag verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Örneborg in der Champions League gegen den direkten Konkurrenten Metz HB 22:25 (10:11). Die Leipzigerinnen können den letzten Platz in Gruppe C trotz des verbleibenden Spiels gegen Krim Ljubljana nicht mehr verlassen und sind damit international ausgeschieden.

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Die fast 2500 Zuschauer in der Leipziger Arena standen schon vor dem Spiel wie eine Wand hinter ihrem Team, weil sie wussten: Heute geht es international um alles. Kurzer Schock zu Beginn: Der erste Angriff der Französinnen traf HCL-Torhüterin Melanie Herrmann direkt ins Gesicht. Die Leipzigerin konnte glücklicherweise weiterspielen und hielt ihr Team mit glänzenden Paraden auf Kurs.

In einer schwachen Champions-League-Partie haperte es auf beiden Seiten an der Chancenverwertung und im Passspiel. Leipzig konnte sich dank einer aufopferungsvoll kämpfenden Karolina Kudlacz nach einer knappen Viertelstunde leicht mit 6:4 absetzen. Als Metz zum 6:6 ausglich, nahm Trainer Thomas Örneborg die nötige Auszeit.

Doch auch in Überzahl gelang den Leipzigerinnen kein Befreiungsschlag. Zur Pause hatte der französische Double-Sieger die Führung übernommen. Auch weil der HCL in der ersten Halbzeit gleich 13 mal an der Metzer Torhüterin scheiterte. „Ich will keine Ausreden suchen", sagte Karolina Kudlacz. "Aber in meiner Karriere ist es auch das erste Mal, dass wir wegen der vielen Verletzungen mit so einem kleinen Kader ständig gegen Topteams spielen müssen. Das ist extrem schwer“.

 

Die Französinnen kamen hellwach aus der Kabine, erhöhten schnell zum 14:10. Leipzig bekam keinen Zugriff mehr auf die Partie und geriet bis zur 43. Minute 13:18 ins Hintertreffen. Beim 19:22-Anschluss sechs Minuten vor Schluss kam noch einmal Hoffnung in der Arena auf. Doch die zerstörte der Gegner beim vorentscheidenden 19:24.

"Mir fehlen etwas die Worte, denn das war eine der unnötigsten Niederlagen, die ich in dieser Saison gesehen habe", zeigte sich Manager Kay-Sven Hähner verärgert. "Trotz der zahlreichen und schwerwiegenden verletzungsbedingten Ausfälle hätten wir dieses Spiel heute definitiv gewinnen können, ja vielleicht sogar müssen." Das Team habe zu viele freie Möglichkeiten vergeben. "Es ist schon verdammt ärgerlich, wenn man trotz der Schwächung nach unserem fantastischen Saisonstart eine Chance hat und diese aber dann nicht nutzt", sagte Hähner zerknirscht und warnte davor, im Pokal am Dienstag mit halber Kraft zu agieren. "Sonst kann man ganz unsanft landen, auch bei einem Zweitligisten."

 

„Es ist ein rabenschwarzer Tag für uns. Ich weiß nicht, wann der HCL das letzte Mal im November international schon aus dem Wettbewerb raus war. Aber so traurig es auch ist, wir müssen das ganz schnell abhaken“, sagte Nationalspielerin Saskia Lang. Auch Kapitänin Kudlacz will schnell nach vorn schauen: „Wir müssen nun weiter kämpfen, um unsere Ziele in Pokal und Meisterschaft zu erreichen.“   

Statistik:

 

HCL:

Herrmann, Roth, Mazzucco, Bont 2, Kudlacz 5, Lang 5, Szwed Örneborg 3, Müller 2, Urbicht 2, Sturm, Rösike 1, Augsburg 2, Möschter

 

Metz:

Prudhomme, Kamto Njitam 2, Zaadi Deuna 4, Bulleux, Baudouin 4, Broch 2, Ranikova, Andryushina 7, Pidpalova, Dangueuger, Ognjenovic 1, Gonzales Ortega 1, Luciano 1, Kpodar, Liscevic 3

 

Siebenmeter:

HCL: 1/0, Metz: 4/4

 

Zuschauer:

2491

Anne Grimm

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