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Jubel vor heimischer Kulisse: HC Leipzig nach Sieg über Frankfurt im Handballpokal-Halbfinale

Jubel vor heimischer Kulisse: HC Leipzig nach Sieg über Frankfurt im Handballpokal-Halbfinale

Leipzig. Leipzig. Nach zweijähriger Abstinenz hat sich der HC Leipzig wieder für das Final Four des Deutschen Handballpokals der Frauen in Göppingen qualifiziert.

Der Deutsche Meister gewann am Mittwochabend in der Arena Leipzig im Viertelfinale souverän gegen den Bundesliga-Konkurrenten Frankfurter HC mit 29:23 (15:8). Beste Werferinnen vor 1287 Zuschauern für den HCL waren Ania Rösler (8/1) sowie Louise Lyksborg (8). Für Frankfurt traf Franziska Mietzner (10/7) am besten.

„Ich war sehr zufrieden mit der mentalen Präsenz meiner Spielerinnen. Sie sind da hingegangen, wo es weh tat“, sagte HCL-Trainer Heiner Jensen. Gerade vor dem Hintergrund, dass ihm lediglich drei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen und sein Team vor drei Tagen noch ein Champions-League-Spiel absolvieren musste, sei das wichtig gewesen.

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Leipzig. Nach zweijähriger Abstinenz hat sich der HC Leipzig wieder für das Final Four des Deutschen Handballpokals der Frauen in  Göppingen qualifiziert. Der Deutsche Meister gewann am Mittwochabend in der Arena Leipzig im Viertelfinale souverän gegen den Bundesliga-Konkurrenten Frankfurter HC mit 29:23. Beste Werferinnen vor 1287 Zuschauern für den HCL waren Ania Rösler sowie Louise Lyksborg.

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Von Beginn an setzten die Leipzigerinnen Frankfurt unter Druck, gingen so mit 5:1 in Führung, die sie auf 13:6 ausbauten. „Es war wichtig, dass wir in einen guten Rhythmus gekommen sind, um uns dann die Vorteile zu schaffen“, erklärte der Coach. Vor allem Spielmacherin Franziska Mietzner hatte der HCL im Griff.

Dabei hatte Mietzner noch in der letzten Begegnung die Partie mit ihren 13 Toren fast im Alleingang entschieden. Dieses Mal gelang es ihr lediglich in den Anfangsminuten, aus dem Spiel heraus Akzente zu setzen. Danach stellte sich der HCL besser auf sie ein, attackierte die Rückraumspielerin früh. Wenn sie doch einmal zum Wurf kam, wurde sie entweder geblockt oder Torhüterin Katja Schülke hielt. “Wir wussten, dass wenn wir eine gute Abwehr spielen es für Mietzi schwer wird“, sagte Schülke. Im Gegensatz zum letzten Spiel „sind wir einfach einen Schritt weiter auf sie rausgetreten, sodass sie bereits bei zehn Metern in Bedrängnis gekommen ist. Das ist uns gut gelungen“, so die HCL-Torhüterin.

Aus dieser kompakten Abwehr heraus kam Leipzig immer wieder zu Kontermöglichkeiten, die Louise Lyksborg souverän verwandelte. Allein fünf ihrer sechs Treffer aus der ersten Halbzeit waren Gegenstoßtore.

Auch nach der Halbzeitpause war der HCL klar die bessere Mannschaft. Frankfurt wirkte im Angriff ideenlos, leistete sich obendrein zu viele Fehler. Immer wieder scheiterten die FHC-Spielerinnen an der stark haltenden Katja Schülke, sodass Leipzig sich bis zur 57. Minute  von 20:14 auf 28:20 absetzen konnte – was die Vorentscheidung bedeutete. „Hier ging es um die Wurst. Das Spiel war ein Ko-Spiel. Und es war nur ein Vorgeschmack auf das, was wir erreichen wollen“, resümierte Ania Rösler lächelnd.

Neben Leipzig hat sich bereits der Thüringer HC für die Endrunde am 21./22. Mai in Göppingen qualifiziert. Die Erfurterinnen setzten sich souverän gegen den VfL Oldenburg durch. Die letzten beiden Plätze werden am kommenden Samstag zwischen dem Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau auf dem Buxtehuder SV ausgespielt. In der zweiten Begegnung treffen der VfL Wolfsburg sowie die HSG Bensheim-Auerbach (beide Zweite Liga) aufeinander.

Spielstatistik:

Aufstellung HCL:

Schülke, Plöger – Lyksborg (8), Augsburg (6), Daniels (2/1), Hellriegel, Eriksson, Schulze, Kudlacz (2/2), Rösler (8/1), Müller (3), Kiedrowski.

Aufstellung FHC:

Herrmann, Kurzke, – Nega, Mietzner (10/7), Schneider (1), Wegner (3), Preis, Hering (3), Eickhoff (1), Gubernatis (1), Kramer (2), Beier (2), Haase.

Anne Kunze

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