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Kantersieg gegen Trier mit Beigeschmack: Weitere Langzeitverletzte beim HCL

Kantersieg gegen Trier mit Beigeschmack: Weitere Langzeitverletzte beim HCL

Leipzig. Die Generalprobe für die Champions-League-Qualifikation am Wochenende ist geglückt. Der HC Leipzig hat seine Pflichtaufgabe erfüllt und am Mittwochabend die DJK/MJC Trier mit 36:26 (18:12) bezwungen.

Doch die Verletzung von Kaya Diehl hinterließ einen bitteren Beigeschmack. Knapp 1000 Zuschauer erlebten einen zähen Start, nach einer Viertelstunde waren die Kräfteverhältnisse klargestellt.

 

War der HCL zu Beginn des Spiels mit seinen Gedanken schon beim Turnier am Wochenende? Es wirkte so. Denn nach etlichen Unkonzentriertheiten sowie Fehlpässen lag das Rentsch-Team nach fünf Minuten mit 1:4 zurück. „Heute kann man einfach nur froh sein, die zwei Punkte zu haben, das ist das Wichtigste. Schweinespiel passt am besten“, sagte Torhüterin Katja Schülke.

 

Zudem humpelte Leipzigs Rechtsaußen Kaya Diehl nach dem Zusammenstoß mit einer Gegenspielerin vom Feld, konnte nicht mehr weiter spielen. Mannschaftsarzt Gotthard Knoll fuhr mit ihr sofort in die Klinik. Ein MRT soll am Donnerstag folgen. Erste Diagnose: schwere Verletzung am Kapsel-Bandapparat des Sprunggelenks. Sie wäre neben Anna Atladottir und Nicole Lederer die dritte Langzeitverletzte in den Reihen des Pokalsiegers. „Unser Kader ist nicht so riesig und wir brauchen eigentlich jede Spielerin. Kaya hatte gerade einen guten Lauf, deshalb ist es umso trauriger“, sagte Trainer Rentsch.  

 

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Leipzig. Die Generalprobe für die Champions-League-Qualifikation am Wochenende ist geglückt. Der HC Leipzig hat seine Pflichtaufgabe erfüllt und am Mittwochabend die DJK/MJC Trier mit 36:26 (18:12) bezwungen. Doch die Verletzung von Kaya Diehl hinterließ einen bitteren Beigeschmack. Knapp 1000 Zuschauer erlebten einen zähen Start, nach einer Viertelstunde waren die Kräfteverhältnisse klargestellt.

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Ab der zehn Minute lief es plötzlich wie am Schnürchen. Beim 7:6 lag Leipzig gegen die in dieser Saison noch sieglosen Miezen erstmals vorn. Schülke war nach ihrer bestandenen Staatsexamens-Prüfung am Mittwochmorgen schon wieder in Höchstform und gab ihrem Team im Tor den nötigen Rückhalt. Auch am Siebenmeterpunkt vereitelte sie gleich drei Chancen des Gegners. „Ich habe in den letzten Tagen kaum geschlafen, bin völlig kaputt. Aber nun ist die Doppelbelastung endlich vorbei und ich kann mich endlich wieder voll auf Handball konzentrieren“, sagte der Kapitän glücklich.

 

Zwischendurch fehlte dem HCL immer wieder die Präzision, aber gefährlich wurde Trier nicht mehr. Die Zwischenstände vor der Pause: 11:8 und 16:11. In Halbzeit zwei baute das Rentsch-Team den Vorsprung weiter aus. Beim 24:14 war die Führung erstmals zweistellig.

 

Der HCL-Coach gab nun auch dem Nachwuchs und Neuzugang Roxana-Alina Ioneac Einsatzzeiten. Denn die Champions-League-Quali am Samstag und Sonntag in der Messehalle 1 wird eine kräftezehrende Veranstaltung.

 

Statistik:

 

HCL: Schülke, Roth, Visser 7/4, Mazzucco 4, Müller 3, Hertlein, Schulze 8, Diehl, Kudlacz 9/2, Hubinger 1, Ioneac 1/1, Rösike 1, Urbicht, Reimer 2/1

 

Trier: Kockler, Michielsen 5, Sattler, Backhed, Schneider 7, Houben 2, Derbach 3, Struijs 3, Garcia Almendaris 3

 

Siebenmeter: HCL: 8/8 Trier: 6/3

Anne Grimm

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