Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Keine Gnade mit den Gegnern: HCL steht nach Sieg gegen Allensbach im Pokal-Viertelfinale

Keine Gnade mit den Gegnern: HCL steht nach Sieg gegen Allensbach im Pokal-Viertelfinale

In der Verteidigung des Handball-Pokals ist der HC Leipzig einen Schritt weiter. Nach dem Sieg gegen den Zweitligisten SV Allensbach stehen die Blau-Gelben nun im Viertelfinale des DHB-Pokals.

Voriger Artikel
Erneut mehr als 30 Tore: HC Leipzig lässt Aufsteiger Bad Wildungen keine Chance
Nächster Artikel
Spannendes Spiel mit unglücklichem Ausgang: HC Leipzig verliert gegen Wolgograd

Helena Hertlein wollte es wissen, und warf für den Leipziger HC das erste Tor - nicht wenige sollten folgen.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig/Allensbach. Nach starkem Beginn unterlagen die Gastgeberinnen letztlich mit 40:24 (20:13).

Den ersten Treffer des Spiels markierte die Leipziger Linksaußen Helena Hertlein. Doch Allensbach fand gut ins Spiel und überwand gleich zweimal in Folge Nicole Roth im Tor. Nachdem Luisa Schulze und Alexandra Mazzucco jeweils nur den Pfosten trafen, glich Saskia Lang zum 2:2 aus. Lang war es auch, die den HC in der 9. Minute mit 5:4 erstmals in Führung brachte. „Allensbach hat keine Gefahr ausgestrahlt“, betonte HCL-Manager Kay-Sven Hähner am Abend. „Unsere Mannschaft hat dennoch sehr konzentriert gespielt. Das haben sie gut gemacht.“

php193808828f201411072150.jpg

Leipzig/Allensbach. In der Verteidigung des Handball-Pokals ist der HC Leipzig einen Schritt weiter. Nach dem Sieg gegen den Zweitligisten SV Allensbach stehen die Blau-Gelben nun im Viertelfinale des DHB-Pokals. Nach starkem Beginn unterlagen die Gastgeberinnen letztlich mit 40:24 (20:13). Für die Leipzigerinnen geht es am Abend noch nicht nach Hause, denn zunächst steht am Sonntag noch die Champions-League-Partie gegen Hypo Niederösterreich in Wien an.

Zur Bildergalerie

Von da an gab es kein Halten mehr: Hertlein mit einem Doppelpack, danach Lang, Kapitänin Karolina Kudlacz und Luisa Schulze. Nach einem guten Viertel der Spielzeit hatten die Gäste einen stabilen Vorsprung von fünf Toren herausgespielt. Mit Treffern von Mazzucco sowie erneut Hertlein und Kudlacz stand es in der 20. Minute 16:8. Hinten hielt Roth, welche eine mit Infekt angeschlagene Katja Schülke ersetzte, ihren Kasten mit starken Paraden weitgehend sauber. „Es geht Katja Schülke wieder besser. Wir werden Sonntag entscheiden, ob sie spielen wird“, erklärte Hähner.

Nachdem Allensbachs Trainer die grüne Karte zur Auszeit gezogen hatte, versuchte das Team vom Bodensee sein Spiel zu konsolidieren. Der HCL war zwischenzeitlich auf neun Tore davon gezogen, die Gastgeberinnen kamen bis zur Halbzeit noch auf sieben Treffer heran. Mit einem No-Look-Pass von Saskia Lang auf Luisa Schulze und einer 20:13-Führung ging es in die Pause.

Trainer Rentsch schont sein Team

Kaum wieder auf der Platte, verwandelte die HCL-Spielführerin einen Siebenmeter, der Acht-Tore-Vorsprung stand wieder. Nach Treffern von Nele Reimer sowie Anne Hubinger und Mazzucco hatte die Mannschaft von Trainer Oliver Quarti elf Treffer aufzuholen (35. Minute). In der 43. Minute war es HCL-Kreisläuferin Anne Müller, die das 30. Mal für die Gäste einnetzte. Eine Viertelstunde vor Schluss war es schließlich Roxana Alina Ioneac, die mit ihrem Treffer erstmals einen 15-Punkte Vorsprung herausarbeitete. „Wir mussten heute keine 100 Prozent geben“, so Hähner am Abend. „Maura Visser saß in der zweiten Halbzeit draußen, Saskia Lang auch.“ Trainer Rentsch ließ durchrotieren, gönnte seinen Spielerinnen Pausen in den kräftezehrenden englischen Wochen bis zum Jahresende.

phptY3auE20141107215749.jpg

Gegen den Champions-League-Teilnehmer HCL hatten die Gastgeber aus Allensbach keine Chance. In der ausverkauften Halle herrscte dennoch eine großartige Stimmung.

Quelle: Sebastian Brauner

Für die Gastgeber, die vor Spielbeginn alle HCL-Damen mit einer Flasche Wein bedachten, war es ein schweres Los. Nicht mal in Unterzahl (Ioneac) konnten sie den Blau-Gelben entscheidend zusetzen. Kurz vor Schluss musste auch Hubinger sich nach einem Doppelpack zwei Minuten ausruhen, entschieden die Unparteiischen. Der SV Allensbach bäumte sich noch mal auf, verkürzte zwischenzeitlich auf einen Unterschied von 15 Treffern. In der letzten Spielminute war Karolina Kudlacz das 40. Tor für den HC an diesem Abend. Mit einem 40:24-Sieg stehen die Leipziger Handballerinnen nun im Viertelfinale des DHB-Pokals. Dieses wird am 3. oder 4. Januar ausgetragen. Der Gegner steht noch nicht fest.

Nach Hause geht es für die Leipziger Mädels am Freitagabend aber noch nicht. Da bereits am Sonntag das Rückspiel in der Champions League gegen Hypo Niederösterreich ansteht, reist das Team mit dem Bus gleich weiter nach Wien. „Wir haben alle Chancen auf der Hand“, betonte Manager Hähner. „Wir wollen am Sonntag schon den Sack zumachen. Dann sind wir in der Champions League weiter.“ Die Partie wird um 17.10 Uhr angepfiffen. LVZ-Online überträgt das Geschehen live im Ticker.

Johannes Angermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte