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Last-Minute-Sieg trotz Verletzungspech: HC Leipzig gewinnt Spitzenspiel in Buxtehude

Last-Minute-Sieg trotz Verletzungspech: HC Leipzig gewinnt Spitzenspiel in Buxtehude

Die Bundesliga-Handballerinnen des HC Leipzig haben in der Liga ihre weiße Weste bewahrt. Am Mittwochabend gewann das Team von Trainer Thomas Örneborg auswärts beim Buxtehuder SV in letzter Minute mit 26:25 (16:13).

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Anne Müller liegt nach einem Foul am Boden. Sie muss verletzt ausgewechselt werden.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Allerdings war es eine knappe Begegnung, die erst kurz vor Abpfiff entschieden wurde. "Es war die erwartet schwere Partie. Aber wir haben großen Siegeswillen gezeigt", fasste Manager Kay-Sven Hähner am Abend gegenüber LVZ-Online zusammen. Den Erfolg haben sich die Leipzigerinnen aber teuer erkauft. Sowohl Anne Müller als auch Anne Hubinger verletzten sich und fallen wohl lange aus.

Den ersten Rückschlag mussten die Gäste aus der Messestadt vor 1600 Zuschauern in der ausverkauften Halle bereits nach acht Spielminuten hinnehmen. Nach einem Foul von Gubernatis blieb Anne Müller auf dem Boden liegen und musste behandelt werden. Schnell war klar, dass es für sie nicht weiter ging. Die erste Untersuchung vor Ort ergab den Verdacht auf einen Innenbandriss. Karolina Kudlacz rückte an den Kreis.

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Leipzig. Die Bundesliga-Handballerinnen des HC Leipzig haben in der Liga ihre weiße Weste bewahrt. Am Mittwochabend gewann das Team von Trainer Thomas Örneborg auswärts beim Buxtehuder SV in letzter Minute mit 26:25 (16:13). "Es war die erwartet schwere Partie. Aber wir haben großen Siegeswillen gezeigt", fasste Manager Kay-Sven Hähner am Abend gegenüber LVZ-Online zusammen. Den Erfolg haben sich die Leipzigerinnen aber teuer erkauft.

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Dennoch konnte sich der HCL bis auf 8:5 absetzen (16. Minute). Nur kurze Zeit später kämpfte sich der Tabellen-Vierte Buxtehude jedoch auf 10:9 heran. Allerdings blieben die Leipzigerinnen davon unbeeindruckt und machten weiter ihr Spiel. Zur Halbzeit stand folgerichtig eine 16:13-Führung zu Buche.

Hubinger muss verletzt raus

Doch die Leipzigerinnen kamen schlecht in die zweite Hälfte, ließen Buxtehude auf 16:16 herankommen. Dann der nächste Schreck: Nach 36 Spielminuten konnte auch Anne Hubinger nicht mehr weiter spielen. Die erste Diagnose lautete Mittelhandbruch – was eine mehrwöchige Zwangspause zur Folge hätte. "Die Verletzungen sind ein echter Schock für uns", sagte Hähner. Gerade im Hinblick auf die sportliche Belastung in mehreren Wettbewerben seien die Ausfälle nicht zu kompensieren. "Uns fehlen nun insgesamt drei deutsche Nationalspielerinnen, die höchst wahrscheinlich auch nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen können." Daher könne er sich über den Sieg nicht wirklich freuen.

Diese Verletzung schien die Gäste aus dem Tritt zu bringen. Die Gastgeberinnen setzten sich mit 17:20 ab (40. Minute) und übernahmen das Heft des Handelns. Aber Leipzig gab nicht auf, machte in fünf Minuten vier Tore und führte plötzlich wieder 21:20. Vier Minuten vor Schluss konnte sich keines der Teams absetzten (24:24). Erst kurz vor dem Schlusspfiff erlöste Susann Müller ihr Team und verwandelte den letzten HCL-Angriff zum entscheidenden 26:25. Damit bleibt der HC Leipzig weiter ohne Punktverlust in der Handball-Bundesliga der Damen.

Bereits am kommenden Sonnabend, den 19. Oktober, geht es für den HCL weiter. In der Champions League empfängt der deutsche Rekordmeister die Kontrahentinnen des IK Sävehof aus Schweden. Fans, die vorher das Spiel von RB Leipzig gesehen haben, erhalten auf ihre Karte einen Rabatt für das HCL-Spiel.

Reik Anton

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